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Jabra Evolve 3 85 – Verfügbarkeit und Fazit

Jabras Evolve 3 85(öffnet im neuen Fenster) ist in Schwarz zum Listenpreis von 570 Euro zu haben. Der Kopfhörer wird vom Hersteller in etlichen Varianten angeboten. So gibt es etwa eine Teams-Ausführung mit einer entsprechenden Taste auf der rechten Hörmuschelseite und eine UC-Variante. Beide gibt es wahlweise mit USB-A- oder USB-C-Dongle und auf Wunsch auch auch mit Ladestation.

Preislich macht das aber beim Evolve 3 85 kaum einen Unterschied. Denn alle Varianten des Evolve 3 85 gibt es im Handel für um die 400 Euro .

Zum Vergleich: Sony hat den Listenpreis für den WH-1000XM6(öffnet im neuen Fenster) von 450 Euro auf 380 Euro gesenkt. Im Handel liegt der Preis je nach Farbmodell und Händler bei rund 350 Euro .

Fazit

Der Jabra-Kopfhörer Evolve 3 85 bietet tolle Funktionen für den beruflichen Einsatz. Die Anruf-LED am Kopfhörer informiert andere im Unternehmen oder auch im Homeoffice sehr deutlich, dass gerade ein Gespräch läuft. Das vermeidet viel Frust auf beiden Seiten. Es gibt eine gut umgesetzte Mikrofonsteuerung, die jederzeit gut erreichbar ist.

Das auf Microsoft Teams zugeschnittene Modell schöpft leider das Potenzial überhaupt nicht aus, weil die Verknüpfung nur unvollständig ist. Hier wünschten wir uns deutlich mehr. Der ungewöhnlich flache Evolve 3 85 hat einen Stoffbezug, der sich angenehm auf der Haut anfühlt. In der mitgelieferten Tasche nimmt er unterwegs nicht viel Platz in Anspruch, weil auch diese ausgesprochen flach gehalten ist.

Beim Tragekomfort waren wir nicht so zufrieden, das kann aber auf anderen Köpfen besser ausfallen. Gelungen ist die grundlegende Steuerung, die aber stellenweise unvollständig ist und besser dokumentiert sein sollte. Der für den beruflichen Einsatz konzipierte Evolve 3 85 liefert eine gute Sprachqualität auch in lauten Umgebungen und unterstützt angenehmerweise drahtloses Aufladen. Der Klang ist prima, der Kopfhörer liefert allerdings lediglich eine mittelmäßige Geräuschunterdrückung beim Musikhören und bei Telefonaten.

Enttäuschenderweise ist er für den Außeneinsatz nur bedingt geeignet: Windgeräusche sind in Telefonaten für die Gegenseite sehr störend zu hören. Auch der Transparenzmodus ist stark windempfindlich und im ANC-Betrieb wird noch zu viel Wind durchgelassen. Bei uns tritt beim Laufen leichter Schritthall auf, was den Musikkonsum stört. Positiv ist die Auracast-Unterstützung; uns fehlt die Unterstützung eines HD-Codecs.

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Wer auf die praktische Anruf-LED sowie die Teams-Verzahnung nicht verzichten mag, muss sich also beim Evolve 3 85 mit einigen Kompromissen abfinden. Eine gute Alternative ist Sonys WH-1000XM6, der eine vorzügliche Geräuschunterdrückung liefert, nie Probleme mit Windgeräuschen hat und rund um den Transparenzbetrieb mit besonders viel Komfort punktet. Er klingt toll, verursacht bei uns keinen Schritthall und hat eine Mikrofonsteuerung, die allerdings ohne Teams-Verzahnung auskommt. Auf eine Anruf-LED, einen Stoffbezug und drahtloses Laden müssen Käufer dann allerdings verzichten.

Ingo Pakalski hat seit acht Jahren schon viele Dutzend Kopfhörer pro Jahr für Golem getestet. Ob In-Ears, Over-Ears oder Open-Ears: Nur selten stößt er dabei auf Geräte, die er guten Gewissens empfehlen kann.


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