Abo
  • IT-Karriere:

Jabra Elite 85h: Kopfhörer passt Geräuschreduzierung automatisch an

Jabra hat einen neuen Active-Noise-Cancelling-Kopfhörer vorgestellt. Das Modell Elite 85h soll eine automatisch arbeitende Geräuschreduzierung bieten. Als weiteren Clou lassen sich digitale Assistenten auf dem Smartphone ganz ohne Knopfdruck aktivieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Elite 85h mit automatischer ANC-Funktion
Elite 85h mit automatischer ANC-Funktion (Bild: Jabra)

Jabra bereichert den Markt mit ANC-Kopfhörern. Der Hersteller hat auf der Elektronikmesse CES 2019 seinen ersten klassischen Kopfhörer mit ANC-Funktion vorgestellt. Dabei nutzt der Elite 85h ein besonderes Active Noise Cancelling (ANC), das sich automatisch an die Umgebungsgeräusche anpassen soll. Damit sollen die Audioausgabe und die Anruffunktionen besonders gut an die jeweilige Umgebung angepasst werden. Im Idealfall sollten störende Hintergrundgeräusche möglichst effizient ausgeblendet werden. Möglicherweise übertrifft Jabra damit noch die ANC-Fähigkeiten von Sonys aktuellem ANC-Topmodell WH-1000XM3, das derzeit ein besonders effizientes ANC-System verwendet.

Stellenmarkt
  1. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  2. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Potsdam

Die automatische ANC-Anpassung nennt Jabra Smart Active Noise Cancelling und kombiniert das mit der Smartsound-Techik. Diese nutzt eine Echtzeit-Akustik-Szenenanalyse von Umgebungsgeräuschen von Audeering, die sich Context-Intelligence-Technologie nennt. Diese Technik soll über 6.000 Klangeigenschaften erkennen, um den Klang entsprechend anzupassen. Wenn sich der Nutzer erst in einem lauten Bahnhof befindet und sich dann in ein eher ruhiges Zugabteil setzt, kommen beide Systeme zum Tragen. Bei Bedarf kann der ANC aktiviert sein, ohne dabei Musik zu hören.

Für die Messung der Umgebungsgeräusche sind im Kopfhörer vier Mikrofone eingebaut, die nur für die ANC- und Smartsound-Messung verwendet werden. Hinzu kommen noch vier weitere Mikrofone, die für Anrufe und den Einsatz digitaler Sprachassistenten genutzt werden.

  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
  • Elite 85h (Bild: Jabra)
Elite 85h (Bild: Jabra)

Der Elite 85h soll einen auf dem Smartphone laufenden digitalen Assistenten nutzen können, ohne am Kopfhörer oder am Smartphone eine Taste betätigen zu müssen. Auf Zuruf sollen Amazons Alexa, Google Assistant oder Apples Siri genutzt werden können. Viele andere Kopfhörer und Ohrstöpsel nutzen ebenfalls digitale Assistenten, allerdings müssen diese meist durch einen Knopfdruck aktiviert werden. Google Assistant steht auf Android-Smartphones bereit, Siri gibt es für iPhones und Alexa kann auf beiden Plattformen genutzt werden. Mit der Freihandfunktion will Jabra die Nutzung digitaler Assistenten komfortabler machen.

Für einen besonders guten Klang sollen Treiber mit 40 mm Durchmesser sorgen, die besonders langlebig sein sollen. Am Kopfhörer befinden sich fühlbare Tasten, um die Musik- und Telefonfunktionen zu steuern. Der Kopfhörer bietet einen Hear-Through-Betrieb, um bewusst Außengeräusche bei aufgesetztem Kopfhörer verstehen zu können. Dieser kann direkt am Kopfhörer mittels Schiebeschalter aktiviert werden.

Akkulaufzeit von bis zu 32 Stunden

Der Kopfhörer ist gemäß IP52 gegen Regen und Staub geschützt und der Hersteller gibt eine Garantie von zwei Jahren gegen einen Defekt durch Wasser oder Staub. Zum Kopfhörer gehört Jabras App Sound+, die ergänzend zur automatischen Erkennung der Umgebung die drei Modi Pendeln, Öffentlich und Privat kennt. Damit lassen sich die Musik- und Audioeinstellungen sowie ANC-Funktionen anpassen.

Mit aktiviertem ANC soll der Bluetooth-Kopfhörer eine Akkulaufzeit von 32 Stunden erreichen. Bei abgeschaltetem ANC verlängert sich die Akkulaufzeit geringfügig auf 35 Stunden. Der eingebaute Akku wird mittels USB-Type-C-Buchse aufgeladen. Der Kopfhörer unterstützt Bluetooth 5.0.

Jabra will den ANC-Kopfhörer Elite 85h in Schwarz, Blau und Beige zum Preis von 300 Euro im Mai 2019 auf den Markt bringen.

Mehr dazu:



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Saugroboter)
  2. 149€
  3. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...
  4. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)

JMartin 07. Feb 2019

Der Artikel enthält eine Ungenauigkeit. Ich nutze seit einiger Zeit den ANC-Kopfhörer...

M.P. 08. Jan 2019

Wenn der Akku aus irgendwelchen Gründen nicht einmal mehr einen Spielfilm lang hält, will...

a.ehrenforth 07. Jan 2019

Was mir wieder mal bei der Beschreibung nicht klar ist. Werden die Umgebungsgeräusche...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
      IT-Forensikerin
      Beweise sichern im Faradayschen Käfig

      IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
      Eine Reportage von Maja Hoock

      1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
      2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
      3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

        •  /