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J. Allen Brack: Blizzard-Chef verteidigt Sperre von Blitzchung

Trotz einer Entschuldigung vor Millionenpublikum will Blizzard-Chef J. Allen Brack an den Sperren für den E-Sportler Ng "Blitzchung" Wai Chung und zwei Moderatoren festhalten. Es geht um Protest im Rahmen eines Hearthstone-Turniers.

Artikel veröffentlicht am ,
Blizzard-Chef J. Allen Brack auf der Blizzcon 2019
Blizzard-Chef J. Allen Brack auf der Blizzcon 2019 (Bild: Blizzard)

Blizzard will die Sperren für den E-Sportler Ng "Blitzchung" Wai Chung und die zwei Moderatoren eines Hearthstone-Turniers nicht aufheben. Das ist insofern überraschend, als Blizzard-Chef J. Allen Brack direkt vor der Eröffnungspräsentation auf der Blizzcon 2019 öffentlich Fehler eingeräumt und sich entschuldigt hatte.

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Es ging - ohne dass Brack das sagte - um den Umgang mit dem E-Sportler Ng "Blitzchung" Wai Chung, der Anfang Oktober 2019 während eines von Blizzard übertragenen Turniers vor laufender Kamera "Freiheit für Hongkong!" gerufen hatte.

In einem Interview mit PC Gamer hat Brack nicht nur betont, dass die - nach zwei Wochen gekürzten - Sperren bestehen bleiben. Er hat auch seine Position dargestellt. Ihm gehe es nicht um den Inhalt der Aussagen von Blitzchung, sondern darum, dass es in den "offiziellen Übertragungen nur um die Spiele" gehen solle.

Davon abgesehen stehe es den E-Sportlern und allen Mitarbeitern von Blizzard frei, sich überall frei zu äußern. Damit gebe es bei Blizzard "weitaus offenere Richtlinien als bei jedem anderen traditionellen Sport, der überall darauf achtet, dass keiner der Beteiligten unerwünschte Auffassungen verbreitet", sagte Brack.

Die beiden Moderatoren seien bestraft worden, weil sie den klaren Auftrag von Blizzard bekommen hätten, in ihren Interviews nur über das jeweilige Spiel zu sprechen, und das hätten sie nicht erfolgreich geschafft. Ursprünglich wollte Blizzard mit den beiden gar nicht mehr zusammenarbeiten, inzwischen sind sie - ähnlich wie Blitzchung - nur noch für ein halbes Jahr gesperrt.

Chef J. Allen Brack bezeichnet es als Fehler, dass über die Strafen für den E-Sportler und die Moderatoren zu schnell entschieden wurde - weswegen das später korrigiert worden sei. An den Entscheidungen sei neben Blizzard auch das chinesische Partnerunternehmen Netease beteiligt gewesen.

Brack distanziert sich ausdrücklich von einem Beitrag, den Vertreter von Netease im Namen von Blizzard auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo ohne tatsächliche Freigabe von Blizzard veröffentlicht hatten. Darin stand zu lesen, dass mit den Strafen "die Ehre von China verteidigt" worden sei. In der westlichen Community hatte das für besondere Empörung gesorgt.

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Hotohori 07. Nov 2019 / Themenstart

+1 Aber das kenne ich schon aus dem Sport generell schon so: Regeln sind nur so lange...

Hotohori 07. Nov 2019 / Themenstart

Außerdem wäre es auch möglich, dass die Teilnehmer vor Ort nochmal extra Regeln...

GourmetZocker 06. Nov 2019 / Themenstart

Edit: Menschenfeindlichkeit natürlich. Die Autokorrektur wird mich noch irgendwann ins...

Lekanzev 05. Nov 2019 / Themenstart

Guter Kommentar! Sehe ich ganz genauso. Es muss Richtlinien geben und es muss auch dafür...

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