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J-15DT: Chinas elektronische Kriegsführung aus der Luft

Es sind Aufnahmen von einem chinesischen Kampfjet für elektronische Kriegsführung aufgetaucht. Bisher gibt es nur wenige Details.
/ Patrick Klapetz
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Aufnahme vom chinesischen Kampfjet J-15DT (Bild: X)
Aufnahme vom chinesischen Kampfjet J-15DT Bild: X

Chinas neuer Kampfjet ist auf elektronische Kriegsführung ausgelegt(öffnet im neuen Fenster) , wie aktuelle Aufnahmen zeigen. Der J-15DT gehört zur chinesischen Kampfjet-Familie Shenyang J-15 Feisha (Fliegender Hai) und soll andere Flugzeuge bei Flügen in feindlichen Gebieten begleiten. Dabei soll der J-15DT elektronische Systeme stören und könnte mit Antiradarraketen ausgestattet sein.

Zudem ist der Jet für den Einsatz auf Katapult-Flugzeugträgern wie dem Fujian ausgerichtet. Bei einem Katapultstart können Jets sogar mit hoher Nutzlast von einem Flugzeugträger aus gestartet werden – etwa mit höheren Treibstoffreserven für eine längere Flugzeit oder mit schwerer Bewaffnung.

Katapultstart für mehr Reichweite und Nutzlast

Ein solcher Vorgang wird auch Catobar genannt (Catapult Assisted Take-Off But Arrested Recovery), wobei es zwei Arten von Katapultsystemen auf Flugzeugträgern gibt. Zum einen das Dampfkatapult, zum anderen seine Nachfolgervariante, das elektromagnetische Katapult.

Beim Fujian-Flugzeugträger oder beim US-amerikanischen Kontrahenten, der USS Gerald Ford, werden die wartungsfreundlicheren elektromagnetischen Katapulte (Emals: Electromagnetic Aircraft Launch System) verwendet.

Ein Video zeigt(öffnet im neuen Fenster) , wie eine Shenyang J-15T mit Nachbrenner auf einen Fujian-Flugzeugträger in Startposition gebracht wird. Seit Mai 2024 hat das Schiff mehr als 100 Tage auf See verbracht, und das während acht Probefahrten.

Mehr Spekulationen als feste Beweise

Das "D" in J-15DT steht für die Fähigkeiten der elektronischen Kriegsführung, das "T" für die Katapultfähigkeit des Kampfjets. Das kürzlich aufgetauchte Foto zeigt eine fliegende J-15DT mit mindestens drei externen Behältern für elektronische Kampfführung.

Zwei davon befinden sich an den Pylonen unter den Ansaugkanälen der Triebwerke und einer an den Flügelspitzen. Vermutlich befinden sich insgesamt jedoch zwei an der Flügelspitze, wobei dies auf der Aufnahme nicht erkenntlich ist.

The War Zone schließt eine Bildmanipulation nicht aus, da es keine offiziellen Quellen zu dem neuen Kampfjettyp gibt.


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