Izera: Polen will bezahlbare Elektroautos bauen

Electromobility Poland hat zwei Elektroautos unter der Marke Izera vorgestellt. Sie sollen bezahlbar werden - durch Finanzierungsangebote.

Artikel veröffentlicht am ,
Izera
Izera (Bild: Electromobility Poland)

Der Automobilsektor ist die zweitgrößte Industrie Polens, doch das Knowhow für eigene Elektroautos fehlt bisher. Angesichts der Transformation des Sektors zu anderen Antriebsformen hat das Unternehmen Electromobility Poland (EMP) mit der Marke Izera nun eine eigene E-Auto-Produktion agenkündigt und zwei Prototypen vorgestellt: eine Schrägheck-Limousine und ein SUV.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler / -architekt (m/w/d)
    SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Unterensingen
  2. Postdoktorandin / Postdoktorand (w/m/d) - Forschungsgruppe Kooperative Autonome Systeme
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Süd, Karlsruhe
Detailsuche

"Wir haben uns für Geräumigkeit, Familien- und Reisekomfort entschieden", sagte Piotr Zaremba, Chef von Electromobility Poland. Das Design stammt vom italienischen Studio Torino Design.

Polens Elektroautos erscheinen erst 2023

Die beiden Fahrzeuge sollen 2023 in Produktion gehen und von 0 auf 100 km/h in weniger als 8 Sekunden beschleunigen. Das Unternehmen will Akkus mit zwei verschiedenen Kapazitäten anbieten, wobei bis zu 400 km Reichweite erzielt werden sollen.

  • Izera-Innenraum (Bild: Electromobility Poland)
  • Izera Schräghecklimousine (Bild: Electromobility Poland)
  • Izera Schräghecklimousine (Bild: Electromobility Poland)
  • Izera SUV (Bild: Electromobility Poland)
  • Izera SUV und Schräghecklimousine (Bild: Electromobility Poland)
Izera-Innenraum (Bild: Electromobility Poland)

Während des Ladens können die Autos vorklimatisiert werden, auch die Ladezeit und die Ladedauer lassen sich konfigurieren. Dazu kommen eine Sprachsteuerung und neben dem Fahrerbildschirm ein großes Entertainment-Display im Inneren, wie das Unternehmen mitteilte. Neben einem Spurhalteassistenten sollen eine Kollisionswarnung, die Totwinkelüberwachung und eine Verkehrszeichenerkennung eingebaut werden.

EDAG soll Elektroautos serienreif machen

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
  2. Certified Network Defender (CND): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    17.-21.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Fahrzeuge werden zusammen mit dem Ingenieursdienstleister EDAG Engineering gebaut, das nach Angaben des polnischen Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren über 20 Modelle zur Serienreife entwickelt hat. Auf welcher Plattform das Elektroauto aufgebaut wird, ist noch nicht bekannt. Es wird auf jeden Fall keine Eigenentwicklung sein.

Ziel sind bezahlbare Elektroautos

EMP kündigte angesichts der hohen Preise von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern an, ein Finanzierungskonzept anzubieten, um die neuen Autos einer größeren Kundenzahl zugänglich zu machen. So soll ein Niveau vergleichbar mit dem von Dieselfahrzeugen erreicht werden. Details dazu wurden noch nicht genannt, vor allem nicht der Preis der Izera-Fahrzeuge.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymster... 31. Jul 2020

Auf keinen Fall werde ich mir jemals ein Fahrzeug aus chinesischer Produktion kaufen...

FlashBFE 31. Jul 2020

Mir auch, aber bevor Björn Nyland die Autos nicht in seinen Fingern hatte und auf...

rubberduck09 31. Jul 2020

Und welchen Komfort bieten mehrere sehr große LCD? Du sollst auf die Straße guggen und...

Flasher 31. Jul 2020

Leider wahr....



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  2. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  3. Elektromobilität: Sixt bestellt 100.000 Elektroautos bei BYD
    Elektromobilität
    Sixt bestellt 100.000 Elektroautos bei BYD

    Der Autovermieter Sixt macht Ernst mit der Umstellung seiner Flotte auf Elektroautos.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /