iWatch: Apple will flexible Akkus patentieren

Sollte Apple eine Smartwatch auf den Markt bringen, stellt sich die Frage, wie eine möglichst lange Laufzeit erreicht wird, die das Gerät von der Konkurrenz abhebt. Das Gehäuse oder gar das Uhrenarmband könnte nach einem neuen Apple-Patentantrag mit flexiblen Akkus vollgestopft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Flexibler Akku aus mehreren Zellen
Flexibler Akku aus mehreren Zellen (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Apple hat in den USA einen Patentantrag (20130171490) eingereicht, der beschreibt, wie eine möglichst große Anzahl von Stromspeichern in kleinen tragbaren Geräten untergebracht werden kann. In dem Antrag wird eine flexible Akkustruktur dargestellt, bei der die einzelnen Zellen über eine Laminatschicht miteinander verbunden sind. So könnte ein Teil des Armbands zum Stromspeicher werden. Auch in gewölbten Gehäusen könnte so ein größeres Volumen mit Akkus gefüllt werden.

  • Apple-Patentantrag 20130171490 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apple-Patentantrag 20130171490 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apple-Patentantrag 20130171490 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Apple-Patentantrag 20130171490 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Apple-Patentantrag 20130171490 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (w/m/d)
    Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Münster
  2. Inhouse SAP Solution Architect (m/w/d) Beschaffungslogistik unter SAP S / 4HANA
    MTU Aero Engines AG, München
Detailsuche

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Armbanduhr haben die bisher am Markt befindlichen Smartwatches sehr geringe Akkulaufzeiten. Bei intensiver Nutzung muss der Akku in einer Smartwatch alle paar Tage geladen werden.

Klassische Lithium-Polymer-Akkus sind recht steif und können beschädigt werden, wenn man sie verbiegt. Die Apple-Lösung sieht flexible Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen vor - ein wirklich flexibler Akku ist das streng genommen nicht. Die Abstände zwischen den Zellen müssen nach Apples Patentbeschreibung nicht immer gleich sein, sondern könnten auch Platz für Blitze, Kameras oder Kühlelemente bieten, um den Platz in engen Gehäusen mobiler Geräte besser auszunutzen. Den Einsatzzweck sieht Apple in Armbanduhren, Taschenrechnern, Notebooks, Tablets und Musikspielern.

Anfang Juni 2013 wurde ein Patentantrag von Apple veröffentlicht, der einen gekrümmten Akku beschreibt. Der runde Stromspeicher mit nach innen gewölbter Oberfläche würde in einem iPad, iPhone oder einem anderen tragbaren Gerät überflüssig sein - doch bei einem gekrümmten Uhrengehäuse oder in einem Armband würde er noch den letzten verfügbaren Raum auskleiden, um die Laufzeit zu erhöhen.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    4. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Patentantrag 20130136967 beschreibt, dass die Wölbung des Akkus auf einer Seite oder beiden Seiten während des Herstellungsprozesses mittels Druck und Hitze geformt wird. Im Patentantrag heißt es, dass der Akku aus mehreren gewölbten Zellen besteht, die miteinander verzahnt und durch eine flexible Schutzhülle versiegelt sind.

Im Februar 2013 wurde bekannt, dass Apple derzeit eine Smartwatch mit iOS testet und etwa 100 Mitarbeiter an dem Projekt arbeiten. Demnach würde auch die Apple-Uhr im Grund die gleichen Basisfunktionen wie Sonys Smartwatch bieten, also zur Anzeige von Statusinformationen dienen, um das Smartphone nicht bei jeder eingehenden SMS aus der Tasche nehmen zu müssen. Mit der Uhr sollen iPhone-Besitzer zudem auch telefonieren können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


JanZmus 09. Jul 2013

Dann hätte ich das ja nicht schreiben können. Aber dass etwas als Begriff existiert hei...

renegade334 08. Jul 2013

Mal schauen, ob die Vielzahl möglicher trivialer Patente doch noch sinkt. Eins kann ich...

nykiel.marek 08. Jul 2013

Das dachte ich mir auch, danke fürs Bestätigen :) LG, MN

nykiel.marek 08. Jul 2013

Hat Apple jetzt auch ein Patent dafür beantragt? LG, MN

nykiel.marek 08. Jul 2013

Mit wenigen Worten wenig zu sagen ist ja auch keine Kunst :) LG, MN



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Digitale-Dienste-Gesetz: Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken
    Digitale-Dienste-Gesetz
    Europaparlament will Nutzertracking stark einschränken

    Das Europaparlament hat den Entwurf des Digitale-Dienste-Gesetzes verschärft. Ein Komplettverbot personalisierter Werbung soll es aber nicht geben.

  3. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /