Ivy Bridge EX: Kleiner Ausblick auf Intels große Xeon E7 v2

Auf der "Internet of Things meets the Data Center"-Veranstaltung hat Intel die kommenden Xeon E7 v2 erwähnt und insbesondere den maximal möglichen Speicherausbau hervorgehoben. Die Prozessoren sollen Anfang 2014 in Systemen mit bis zu 16 Sockeln erscheinen.
Die Xeon E7 v2 basieren nach Intels Angaben prinzipiell auf der Ivy-Bridge-Architektur , welche Intel im Frühjahr 2012 für Ultra- und Notebooks sowie Consumer-Desktops vorgestellt hat. Die Servervarianten hingegen nutzen ein deutlich größeres Die ohne Grafikeinheit und vier statt zwei Speicherkanäle.
Der Codename lautet Ivy Bridge EX, die Xeon E7 v2 sind von der Leistung her noch eine Stufe über der Xeon E5-2600 v2 (Ivy Bridge EP) angesiedelt. Mit bis zu 15 Kernen und der Option, acht Sockel auf einer Platine unterzubringen, bieten die Xeon E7 v2 eine brachiale Rechenleistung.
Intel gibt den maximalen Speicherausbau mit 6 TByte RAM an. Diese Speichermenge ergibt sich, wenn 64-GByte-Module eingesetzt werden. 24 davon können mit den vier Speicherkanälen eines Sockels angesteuert werden, was pro CPU schon 1,5 TByte ergibt. Bei vier (von maximal acht) Sockeln je System möglich sind, können auf einer Platine 6 TByte verbaut werden.



