Abo
  • Services:

iTunes Connect: Hallo, fremdes Benutzerkonto

Zahlreiche Nutzer von Apples Entwickler-Portal iTunes Connect landeten am Donnerstagabend nach dem Einloggen in völlig fremden Konten. Anschließende Aktionen konnten offenbar nicht vorgenommen werden, dennoch stellt der Fehler einen groben Sicherheitsverstoß dar.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei iTunes Connect gab es ein Sicherheitsproblem.
Bei iTunes Connect gab es ein Sicherheitsproblem. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Auf Twitter berichten zahlreiche Nutzer, dass sie am Abend des 29. Januar nach dem Einloggen in Apples Entwickler-Portal iTunes Connect in den Konten vollkommen fremder Mitglieder gelandet sind. Die Zeitangaben gelten für die Westküste der USA, in Deutschland war es also bereits früher Freitagmorgen.

Im fremden Konto gelandet

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Meckenheim, Hilden
  2. Frey & Lau GmbH, Henstedt-Ulzburg

Nach dem Einloggen fanden zahlreiche Mitglieder nicht die Übersicht ihrer für iOS und Mac OS X entwickelten Apps vor, sondern die anderer Entwickler. So berichtet Mac Rumors vom Entwickler Bay Phillips, der plötzlich mit Blackberry assoziierte Apps angezeigt bekam, die nicht von ihm stammen.

Mac Rumors konnte das Problem nachstellen. Offenbar war es nicht möglich, weitere Aktionen innerhalb des fremden Kontos durchzuführen. Dann erschien der Hinweis "Unable to process request", woraufhin der Nutzer zu seinem eigenen Konto weitergeleitet wurde. Auch Verkaufsinformationen und Informationen zu Kreditkarten waren wohl nicht einsehbar.

Offenbar kein Schaden entstanden

Dennoch stellt der Fehler einen schwerwiegenden Sicherheitsverstoß dar: Dass Konten bei der Anmeldung verwechselt werden und zumindest oberflächlich fremde Informationen einsehbar sind, sollte keinesfalls vorkommen.

Apple vermerkte das Problem in seiner internen Fehlerdatenbank. Die vorläufige Lösung war recht brachial, aber wirksam: Apple schaltete den Zugang zu iTunes Connect für einige Stunden ab. Mittlerweile arbeitet der Dienst laut Apple wieder fehlerfrei. Einen Kommentar zu den Gründen oder Ursachen des Fehlers hat das Unternehmen nicht abgegeben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

User_x 01. Feb 2015

hidden feature ;)

Anonymer Nutzer 01. Feb 2015

Können schon, es tut es einfach nicht :D

Replay 01. Feb 2015

Ist ist ja kein Problem, wenn mal ein Fehler irgendwo auftaucht - wenn dieser Fehler...


Folgen Sie uns
       


Pocophone F1 - Test

Das Pocophone F1 gehört zu den günstigsten Topsmartphones auf dem Markt - nur 330 Euro müssen Käufer für das Gerät bezahlen. Dafür bekommen sie eine Dualkamera und einen Snapdragon 845. Wer mit ein paar Kompromissen leben kann, macht mit dem Smartphone nichts falsch.

Pocophone F1 - Test Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
    2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
    3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

      •  /