iTunes & Co.: Musik-Streaming verdrängt Downloads
Der Absatz von digital vertriebenen Songs ist 2013 in den USA um rund 5,7 Prozent gesunken. Statt 1,34 Milliarden Titeln wie im Vorjahr haben die Konsumenten nur noch 1,26 Milliarden gekauft. Der Absatz von ganzen Alben ist etwas weniger stark zurückgegangen: von 117,7 Millionen auf 117,6 Millionen, was einem Minus von rund 0,1 Prozent entspricht, wie Billboard.com(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen Soundscan(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Der Rückgang soll der erste seit dem Start von iTunes im Jahr 2001 sein. Grund sei nach Einschätzung von Experten vor allem das Wachstum von werbefinanzierten oder kostenpflichtigen Streaming-Diensten wie Pandora oder Spotify, so Billboard.
Noch stärker ist allerdings die Musik-CD unter Druck geraten: Ihr Absatz ging um 14,5 Prozent auf 165 Millionen Exemplare zurück. 2013 soll der Anteil von legalen Download-Alben am gesamten US-Album-Musikmarkt bei 40,6 Prozent, der von CDs bei 57,2 Prozent, der von Vinylalben bei 2 Prozent und der von Kassetten und DVDs bei 0,2 Prozent gelegen haben.
Aus kommerzieller Sicht war "20/20 Experience" von Justin Timberlake mit 2,4 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Album. Bestverkaufte Single war "Blurred Lines" von Robin Thicke, die rund 6,5 Millionen Mal verkauft wurde.
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