iTunes & Co.: Musik-Streaming verdrängt Downloads

Der Absatz von digital vertriebenen Musikalben und Songs in den USA ist erstmals seit dem Start von iTunes zurückgegangen. Ursache ist wohl der Erfolg von Streaming-Angeboten wie Pandora oder Spotify.

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Studiotechnologie auf der Cebit 2010
Studiotechnologie auf der Cebit 2010 (Bild: Sean Gallup/Getty Images Europe)

Der Absatz von digital vertriebenen Songs ist 2013 in den USA um rund 5,7 Prozent gesunken. Statt 1,34 Milliarden Titeln wie im Vorjahr haben die Konsumenten nur noch 1,26 Milliarden gekauft. Der Absatz von ganzen Alben ist etwas weniger stark zurückgegangen: von 117,7 Millionen auf 117,6 Millionen, was einem Minus von rund 0,1 Prozent entspricht, wie Billboard.com mit Bezug auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen Soundscan berichtet.

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Der Rückgang soll der erste seit dem Start von iTunes im Jahr 2001 sein. Grund sei nach Einschätzung von Experten vor allem das Wachstum von werbefinanzierten oder kostenpflichtigen Streaming-Diensten wie Pandora oder Spotify, so Billboard.

Noch stärker ist allerdings die Musik-CD unter Druck geraten: Ihr Absatz ging um 14,5 Prozent auf 165 Millionen Exemplare zurück. 2013 soll der Anteil von legalen Download-Alben am gesamten US-Album-Musikmarkt bei 40,6 Prozent, der von CDs bei 57,2 Prozent, der von Vinylalben bei 2 Prozent und der von Kassetten und DVDs bei 0,2 Prozent gelegen haben.

Aus kommerzieller Sicht war "20/20 Experience" von Justin Timberlake mit 2,4 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Album. Bestverkaufte Single war "Blurred Lines" von Robin Thicke, die rund 6,5 Millionen Mal verkauft wurde.

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Clusternate 06. Jan 2014

Bei mir ist es genau das Gegenteil und höre definitiv keine Radio Musik. Klingt ein...

Wander 06. Jan 2014

Das ist das Letzte was mich am Streaming stören würde. Selbst als Musiker...

Anonymer Nutzer 06. Jan 2014

nur weil die downloads rückläufig sind hat das noch nichts mit einer verdrängung zu tun.

zampata 06. Jan 2014

Das eine ist was die Musiker haben wollen dass andere was die Konsumenten bereit sind zu...



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