Einstiegsgehalt im gehobenen Dienst: fast 3.000 Euro

"Die Bewerber sagen, dass sie einen Beitrag für die Gesellschaft leisten wollen, damit die sich weiterentwickelt", sagt Cremer. Sie wollen nicht nur private Gewinnmaximierungen, sondern mitgestalten. Anderen sei die Work-Life-Balance wichtig. Damit kann das Amt bei der Gewinnung neuer Arbeitskräfte punkten, etwa durch regelmäßige Arbeitszeiten und mit Teilzeitstellen.

Stellenmarkt
  1. Frontend-Angular Entwickler (m/w/d)
    Hays AG, Hannover
  2. SAP IS-U Berater Inhouse (m/w/d)
    BRUNATA-METRONA GmbH Co. & KG, München
Detailsuche

Im gehobenen Dienst beträgt das Einstiegsgehalt in der Besoldungsgruppe A9 2.932 Euro brutto. Es steigt in acht Jahresstufen bis maximal 23 Jahre Dienstzugehörigkeit an. "Dann liegt die Besoldung bei 3.799 Euro - allein, weil man so lange da war", sagt Cremer.

Fast alle steigen aber während dieser Zeit auch fachlich auf und kommen so in eine höhere Besoldungsklasse. Für den gehobenen Dienst ist A9 die Eingangsstufe und A13 die Endstufe. Das Beispiel von oben auf A13 angewandt bedeutet, dass die Besoldung bis auf 5.799 Euro steigt.

So viel können Beamte beim Bund mit Bachelor verdienen. Viel weniger als in der freien Wirtschaft ist das nicht. Dafür spricht, dass das ITZBund zum Jahresbeginn 500 Planstellen hatte und schon mehr als 300 davon inzwischen besetzt sind.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Etwa zehn Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst arbeiten bei Bundesbehörden, ein Drittel in Kommunen, das sind etwa Stadt- und Gemeindeverwaltungen und rund die Hälfte bei den Ländern. Die IT Baden-Württemberg BITBW ist der zentrale Dienstleister für die Informationstechnologie in der Landesverwaltung und ebenfalls ein möglicher Arbeitgeber für IT-Fachkräfte im öffentlichen Dienst, allerdings mit begrenzten Möglichkeiten auf Verbeamtung.

Von den rund 660 Mitarbeitenden sind etwa 100 Beamte im mittleren, gehobenen und höheren Dienst. "Als öffentlicher Arbeitgeber sind wir an den Haushalts- und Stellenplan des Landes gebunden, der mehr Angestelltenstellen ausweist und daher die Zahl der Beamtinnen und Beamten grundsätzlich limitiert", sagt Katharina Tiefenbach, Leiterin der Verwaltung. Sofern die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind, ermöglicht die BITBW interessierten Beschäftigten die Verbeamtung.

Die Kunst der Gehaltsverhandlung

Ein Master-Abschluss lohnt sich deutlich

Das BITBW bietet mit dem gehobenen und höheren informationstechnischen Dienst Qualifizierungen für eine Verbeamtung an. Voraussetzungen sind für den gehobenen Dienst ein Bachelor-Abschluss plus ein zwölfmonatiges Trainee-Programm. Für den höheren Dienst ist ein Master-Abschluss und eine fünfzehnmonatige Zusatzausbildung notwendig. Andere Bundesländer arbeiten an ähnlichen Modellen.

Im Gegensatz zu Beamten, die den üblichen Vorbereitungsdienst durchlaufen haben, starten die Beamten des gehobenen informationstechnischen Diensts in der Besoldungsgruppe A10 und damit eine Gruppe über den anderen. Das sind in der Eingangsstufe 3.058 Euro und damit rund 200 Euro mehr. Im höheren informationstechnischen Dienst beträgt die Eingangsbesoldung 4.587 Euro.

In diesem besonderen Fall lohnt sich ein Master-Abschluss deutlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Beamte zahlen keine Rentenbeiträge
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Bluejanis 03. Dez 2021 / Themenstart

Was fehlt dir denn in Deutschland von deiner Krankenversicherung?

Bluejanis 03. Dez 2021 / Themenstart

Das würde auch noch die Beamten motivieren sich weiter zu entwickeln.

Bluejanis 03. Dez 2021 / Themenstart

So bescheuert.

Michael H. 12. Nov 2021 / Themenstart

Täuscht auch. Kann dir auch sagen warum :D Bin tatsächlich mit meinen Ex-Lehrkräften...

Michael H. 12. Nov 2021 / Themenstart

Hallo Amelie, für den einen ist der ÖD was, für den anderen nicht. Ich denke da spielt...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Euro NCAP
Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis

Mit der Renault Zoe sollte man keinen Unfall bauen. Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt das Elektroauto null Sterne.

Euro NCAP: Renault Zoe mit katastrophalem Crash-Ergebnis
Artikel
  1. Streaming: Youtube-Sperre für Roku-Geräte abgewendet
    Streaming
    Youtube-Sperre für Roku-Geräte abgewendet

    Quasi in letzter Sekunde haben sich Google und Roku geeinigt. Ansonsten wäre Youtube diese Woche aus dem Roku-Store entfernt worden.

  2. Kaufberatung (2022): Die richtige CPU und Grafikkarte
    Kaufberatung (2022)
    Die richtige CPU und Grafikkarte

    Die Verfügbarkeit von PC-Hardware ist schlecht wie nie, doch ungeachtet der Preise wird gekauft. Wir geben einen Über- und einen Ausblick.
    Von Marc Sauter

  3. Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
    Microsoft
    Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

    Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /