Iter & Co: Wo an Kernfusion geforscht wird
Der Iter ist die bekannteste, aber längst nicht die einzige Fusionsforschungsanlage weltweit. Ein Überblick, wo noch an der Energie der Zukunft gearbeitet wird.

Kernfusion soll in Zukunft unsere Energieversorgung sichern. Weltweit wird daran geforscht, Forscher melden in immer kürzeren Abständen wichtige Fortschritte – wie das US-Start-up Realta Fusion, das gerade Plasma mit einer magnetischen Feldstärke von 17 Tesla eingeschlossen hat.
Das Konzept der Kernfusion klingt reizvoll: Mit der Fusion von einem Gramm Brennstoff könnten rund 90.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden, etwa so viel wie durch die Verbrennung von elf Tonnen Kohle. Bisher wurde aber noch keine positive Energiebilanz erreicht. Das bedeutet, es wurde jeweils mehr Energie in Plasma investiert als an Fusionsenergie herauskam.