Itchy Nose: Die Nasensteuerung fürs Smartphone

Forscher haben eine Methode entwickelt, die die Nase zum Eingabegerät für das Smartphone macht. Dank spezieller Sensoren und eines Algorithmus lassen sich verschiedene Funktionen durch Rubbeln, Schnippen und Drücken der Nase steuern. Unauffällig ist das nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Nasensteuerung im Einsatz
Die Nasensteuerung im Einsatz (Bild: Screenshot: Golem.de)

Ein Team von Wissenschaftlern verschiedener Universitäten in Südkorea, Japan, den USA und Großbritannien haben eine Nasensteuerung für das Smartphone entwickelt. Das Itchy Nose getaufte Projekt ermöglicht es, bestimmte Funktionen eines Gerätes durch Fingerbewegungen an der Nase zu bedienen.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d) - Cloud Plattform
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln, Berlin, Frankfurt am Main, Wien (Österreich)
  2. Teamleiter Data Center (m/w/d)
    prego services GmbH, Saarbrücken, Ludwigshafen
Detailsuche

Dafür haben die Wissenschaftler eine Brille mit eingebauten elektrookulografischen Sensoren genommen, die normalerweise die Bewegung der Augen misst. Die Signale, die durch das Anfassen an der Nase entstehen, werten die Forscher mit Hilfe eines speziellen Algorithmus auf einem Steuergerät aus. So sind sie in der Lage, Rubbeln unter der Nase, das Anschnippen der Nase von links und rechts und das Drücken der Nase von links und rechts zu erkennen.

Anruf mit Naserubbeln ablehnen

Mit diesen fünf Gesten können dann Funktionen eines Smartphones oder auch eines PCs gesteuert werden. So lässt sich beispielsweise ein Musikstück überspringen, oder auch eine E-Mail aufrufen und löschen.

Gedacht ist Itchy Nose als Möglichkeit, unauffällig ein Gerät bedienen zu können - beispielsweise um einen Anruf während eines Meetings abzulehnen. Wirklich unauffällig sind die Gesten allerdings nicht.

Unauffällig ist das System noch nicht

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bisher müssen die Gesten recht deutlich durchgeführt werden. Anstatt sich unauffällig an der Nase zu kratzen, müssen Nutzer auffällig daran rubbeln. Dies könnte als unhöflicher empfunden werden als das kurze Schauen aufs Smartphone.

Die Forscher erreichen mit ihrer Methode eine Genauigkeit bei der Erkennung der Gesten von 90 Prozent. Wann und wo Itchy Nose marktreif sein wird, ist unbekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Niaxa 21. Sep 2017

Wenn alle Entwickler so nen Mist verfolgen, dann ist es kein Wunder, das Apple, Google...

arthurdont 20. Sep 2017

...bitte aufhören, dauernd in der Nase zu popeln!" :)

Bembelzischer 20. Sep 2017

Oder wie? :-D

Default_User 20. Sep 2017

Wenn sie schon so was machen wäre ein Gutes BCI für das Smartphone doch viel besser oder?

oldmcdonald 20. Sep 2017

Zumindest im Winter mit Handschuhen an. Seit ich mein N900 mit resistivem Touchscreen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /