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Itanium-Server: HP verlangt 4 Milliarden US-Dollar von Oracle

Im Streit um die Zukunft von Servern mit Itanium-Prozessoren fordert Hewlett-Packard von Oracle einen hohen Schadensersatz. Die beiden IT-Konzerne haben umfassende Verschwörungstheorien entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels aktuelle Itanium-Generation Tukwila
Intels aktuelle Itanium-Generation Tukwila (Bild: Intel)

Hewlett-Packard will im Streit um Intels Itanium-Prozessoren einen Schadensersatz in Höhe von 4 bis 4,2 Milliarden US-Dollar von Oracle. Das berichtet IDG News Service aus der Gerichtsverhandlung vor dem Santa Clara County Superior Court in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien. Der Wirtschaftsexperte Jonathan Orszag von dem Beratungsunternehmen Compass Lexecon setzte am 18. März 2013 vor Gericht den Umsatzsatzrückgang für HP auf diesen Milliardenbetrag an. Ursache sei die Ankündigung von Oracle im März 2011, seine Software nicht mehr auf den Itanium zu portieren.

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Oracle argumentiert, Intel plane, den Itanium einzustellen. HP als größter Anbieter von Itanium-Systemen hatte dies bestritten. HP wisse genau, dass der Itanium vor dem Aus stehe und verschweige dies seinen Kunden, erklärte Oracle dagegen. HP wiederum wirft Oracle vor, die Unterstützung für die Itanium-Plattform einzustellen, um den Absatz seiner eigenen Server zu erhöhen, um wettbewerbswidrig einem Konkurrenten zu schaden. Mit seiner Klage will HP Oracle dazu zwingen, seine Software weiterhin für den Itanium anzubieten.

In einem Antrag vom November 2011, den Oracle beim Gericht eingereicht hatte, erhob Oracle einen weiteren Vorwurf: HP soll mit Intel einen Vertrag geschlossen haben, der sicherstelle, dass noch zwei Itanium-Generationen auf den Markt kämen. HP habe Intel dafür bezahlt, den Itanium nicht einzustellen und habe fälschlich behauptet, Intel halte aus eigenem Interesse am Itanium fest. Ginge es nach Intel, wäre der Itanium bereits eingestellt, so Oracle.

Im September 2012 beugte sich Oracle dem Urteil im Streit mit HP und kündigte an, auch weiterhin neue Versionen seiner Software für HPs Itanium-Server zu entwickeln. Das umfasst ausdrücklich auch Oracles Datenbank in der Version 12c, die für Anfang 2013 angekündigt war.

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ursfoum14 20. Mär 2013

zu doof das man es nur nicht wirklich nutzen kann. Zumindest im Privatbereich hab ich...

asic 19. Mär 2013

Naja, man *darf* jeden wegen alles verklagen, die Frage ist ob es Sinn ergibt. HP...


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