Abo
  • Services:

Itanium: Intel will den Kittson-Prozessor 2017 veröffentlichen

Totgesagte leben länger - auf kaum einen Prozessor trifft dieser Spruch besser zu als auf Intels Itanium: Mitte nächsten Jahres soll endlich Kittson erscheinen. Was sich dahinter verbirgt, ist noch unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Die eines Itanium-Chips vom Typ Poulson
Die eines Itanium-Chips vom Typ Poulson (Bild: Intel)

HPE hat der niederländischen Webseite Computable Details zur Zukunft von Intels Itanium-Prozessoren verraten: Nachfolgend auf den im November 2012 vorgestellten Poulson-Chip alias Itanium 9500 soll bis Mitte 2017 die neue Kittson-Variante erscheinen. Hewlett Packard Enterprise ist neben Oracle eines der wenigen Unternehmen, die überhaupt noch CPUs vom Typ Itanium unterstützen. Alle anderen sind längst auf Sparc- oder Xeon-Modelle und Beschleuniger umgestiegen. HPE hatte vor einigen Monaten bestätigt, noch bis 2025 Support für die Itanium-Plattform bieten zu wollen.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. ONLINE Schreibgeräte GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz

Die aktuelle Ausbaustufe Poulsen nutzt wie ihr Vorgänger Tukwila alias Itanium 9300 den Sockel LGA-1248. Das soll auch für die kommende Kittson-Generation gelten, was wir für sinnvoll halten. Die Poulsen-Chips werden im aus heutiger Sicht stark veralteten, planeren 32-nm-Verfahren gefertigt und takten ihre gerade einmal acht Kerne mit 2,53 GHz. Aktuelle Intel-CPUs wie die Broadwell-EX alias Xeon E7 v4 bringen es auf 24 Kerne mit 2,2 GHz zuzüglich Boost und werden im 14-nm-FinFET-Verfahren produziert. Das spart Energie und Platz.

Die Titanic der Chip-Branche

Auch in Ermangelung halbwegs aktueller Informationen erscheint es wenig wahrscheinlich, dass Intel die Kittson-Generation nicht mit dem gleichen Prozess herstellt. Denkbar wäre ein Shrink der vorhandenen Designs, eine neue Mikro-Architektur für die Itanium-Serie dürfte Intel vermeiden. Neue Software für den IA64-Befehlssatz wird wohl ohnehin nicht mehr geschrieben, da die Epic-VLIW-Technik mit einer In-Order-Ausführung stark Compiler-abhängig ist.

Bedingt durch die rasante Entwicklung von x86-Chips nach der Jahrtausendwende sowie die AMD64-/Intel64-Erweiterungen wurden die Itanium-Prozessoren schon bald nach ihrem Erscheinen für viele Anwendungsbereiche obsolet. In der Branche kursiert daher die spöttische Bezeichnung Itanic - angelehnt an die angeblich unsinkbare Titanic.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 379€ (aktuell günstigster 27"-Monitor mit 144 Hz und WQHD)
  2. (u. a. Dragon's Dogma: Dark Arisen für 6,66€ und Disciples III Gold für 1,49€)
  3. für 134,98€/176,98€ (Bestpreise!)
  4. 19,99€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 31,49€)

Folgen Sie uns
       


Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut

Im Supercut zur WWDC 2018 zeigen wir in zehn Minuten, was Apple Entwicklern und Nutzern von iOS 12, MacOS Mojave und WatchOS 5 und TvOS präsentiert hat.

Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut Video aufrufen
Garmin im Hands on: Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation
Garmin im Hands on
Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Selbst das kleinste Modell der Fenix 5 von Garmin verfügt in der neuen Plus-Version über 16 GByte statt über 64 MByte internem Speicher. Der wird für Musik und Offlinekarten mit frischen Ideen genutzt - Golem.de hat die Sportuhren im Hands on ausprobiert.


    Smarte Lautsprecher im Test: JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand
    Smarte Lautsprecher im Test
    JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand

    Käufer smarter Lautsprecher müssen sich nicht mehr mit bassarmem bescheidenen Klang abfinden. Wer bei anderen Herstellern als Amazon und Google guckt, findet Geräte, die auch Apples Homepod übertreffen.
    Ein Test von Ingo Pakalski und Tobias Költzsch

    1. Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung
    2. JBL Link 500 Homepod-Konkurrent verspricht tiefen Bass
    3. Smarte Lautsprecher Alexa ist beliebter als Google Assistant

    IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
    IT-Jobs
    Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

    Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
    Ein Bericht von Juliane Gringer

    1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
    2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
    3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

      •  /