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IT-Wirtschaft: Microsoft baut erneut Stellen ab

Zu Beginn des neuen Jahres kürzt Microsoft weitere Stellen. Die Entlassungen sollen leistungsschwache Mitarbeiter betreffen.
/ Mike Faust
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Microsoft hat den Gewinn erneut gesteigert. (Bild: JULIEN DE ROSA/AFP via Getty Images)
Microsoft hat den Gewinn erneut gesteigert. Bild: JULIEN DE ROSA/AFP via Getty Images

Mit weiteren Entlassungen will Microsoft Mitarbeitern kündigen, die nicht die geforderte Leistung erbringen. Wie The Register(öffnet im neuen Fenster) berichtet, nannte ein Microsoft-Sprecher zwar keine genauen Zahlen, es sollen aber weniger als ein Prozent der Stellen betroffen sein. Der Sprecher erklärte demnach, dass es sich ausschließlich um leistungsbedingte Kündigungen handele.

Weiter hieß es, dass man sich bei Microsoft auf leistungsstarke Talente konzentriere. The Register zitierte den Sprecher mit den Worten: "Wir arbeiten immer daran, Menschen zu helfen, zu lernen und zu wachsen. Wenn Mitarbeiter nicht leistungsfähig sind, ergreifen wir die entsprechenden Maßnahmen." Nicht genannte Quellen gehen davon, dass die gestrichenen Stellen erneut besetzt werden.

Microsoft beschäftigt laut Angaben vom Juni 2024 circa 228.000 Personen, womit bis zu 2.280 Angestellte von den Entlassungen betroffen sein könnten. Im Jahr 2023 wurden bereits 10.000 Stellen im Konzern gestrichen und trotz Gewinnsteigerungen gab es auch im Jahr 2024 weitere Entlassungen.

Microsoft steigerte Nettogewinn weiter

Im Oktober 2024 endete das erste Quartal von Microsofts Geschäftsjahr 2025. Dieses schloss der Konzern mit einem Nettogewinn von 24,7 Milliarden US-Dollar ab und steigerte diesen damit gegenüber dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2024 (22 Milliarden US-Dollar) nochmals.

Die Kündigungswellen der vergangenen Jahre führten dazu, dass Big-Tech-Unternehmen wie Microsoft, Meta, Alphabet und Amazon ihre Strukturen optimieren und verstärkt in zukunftsträchtige Bereiche investieren konnten. Unser Rückblick auf die Massenentlassungen zeigt, dass die Konzerne dadurch ihre Umsätze pro Mitarbeiter steigerten.

Auch KI spielt für große Unternehmen bei der Optimierung ihrer Strukturen eine immer größere Rolle. So gab zum Beispiel die Videoplattform Tiktok bekannt, dass Inhaltsmoderatoren entlassen und durch KI ersetzt werden sollen.


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