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IT-Vorfall bei Dienstleister: Lidl informiert Kunden über Datenleck

Unbekannte Angreifer sind über einen IT-Dienstleister an Kundendaten des Lidl-Shops gelangt. Betroffene wurden per E-Mail informiert.
/ Marc Stöckel
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Bei einem Dienstleister von Lidl sind Kundendaten abgeflossen. (Bild: GABRIEL BOUYS / AFP via Getty Images)
Bei einem Dienstleister von Lidl sind Kundendaten abgeflossen. Bild: GABRIEL BOUYS / AFP via Getty Images

Bei einem IT-Dienstleister des Discounters Lidl ist es zu einem Sicherheitsvorfall gekommen, bei dem Kundendaten in die Hände unbekannter Angreifer gelangt sind. Darüber hat Lidl betroffene Kunden kürzlich per E-Mail informiert. Von dem Datenleck betroffen sind dem Schreiben zufolge Personen, die in der Vergangenheit Waren beim Lidl Onlineshop bestellt haben.

Angaben zur genauen Vorgehensweise der Angreifer sowie zum Namen des attackierten Dienstleisters macht Lidl in seiner Mail nicht. Bisher unbekannte Akteure konnten der Meldung zufolge aber wohl "kurzzeitig auf eine separierte Datei mit Kundendaten zugreifen und trotz hoher IT-Sicherheitsstandards Teile daraus entwenden".

Betroffen sind laut Mitteilung Stammdaten von Kunden des Lidl-Onlineshops. Konkret benannt werden Anrede, Vor- und Nachname, Rufnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Kundennummer. Zahlungsinformationen, Passwörter und Rechnungs- und Lieferanschriften sollen hingegen ausdrücklich nicht betroffen sein. "Dein Kundenkonto wurde nicht kompromittiert", betont Lidl zudem.

Warnung vor Phishing

Wie viele Kunden genau von dem Datenleck betroffen sind, erwähnt Lidl in seiner E-Mail nicht. Wer von Lidl über das Datenleck informiert wurde, sollte aber in nächster Zeit im Hinblick auf mögliche Phishing-Angriffe und andere betrügerische Aktivitäten besonders wachsam bleiben.

Lidl empfiehlt etwa, bei unerwarteten Nachrichten stets die Authentizität des Absenders zu überprüfen und bei Verdacht auf keinen Fall weitere Daten preiszugeben oder auf unbekannte Links zu klicken. Weitere Informationen zum Schutz vor Phishing hat Lidl in seinem Kundenservice-Portal bereitgestellt(öffnet im neuen Fenster).

Lidl betont, dass das System seines eigenen Onlineshops nicht betroffen war und der Discounter selbst zu Beginn letzter Woche über den Vorfall informiert worden sei. Der attackierte Dienstleister soll unverzüglich reagiert und seine IT-Systeme abgesichert haben. Zudem habe er Strafanzeige gestellt, die zuständige Datenschutzbehörde informiert und Forensik-Experten hinzugezogen, um den Vorfall aufzuklären.


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