IT-Teamführung: So geht Delegieren!

Das Wachstum einer Firma ist grundlegend erst mal etwas Positives. Mehr Hände können auf einmal mehr Arbeit erledigen, Umsätze steigern, Kunden noch zufriedener machen. Auf persönlicher Ebene bringt Wachstum aber auch Schwierigkeiten mit sich. Denn kaum etwas funktioniert noch so wie früher. Bei etwa 20 Mitarbeitern im Team baut man noch alles selbst, ist in alle technischen Entscheidungen involviert, weiß über alle Änderungen und Neuerungen im Code Bescheid. Werden es mehr, bekommen viele Führungskräfte ein Problem: Sie sehen sich auf einmal mit jeder Menge mehr Verantwortung für das Team und das Business konfrontiert. Da hilft dann nur noch Delegieren.
Delegieren als Konzept klingt erst mal gut. Aber woher die Zeit nehmen? Wie die Leute anlernen? Soll man ihnen einfach Aufgaben geben und vollends vertrauen, dass sie das alles schon richtig machen werden? Oftmals erscheint es erst mal einfacher, die Arbeit selbst zu machen. Dann sind wenigstens die eigenen Standards erfüllt und man muss sich nicht über unerwartete oder schlechte Ergebnisse ärgern. Die Grenzen dieses Ansatzes sind aber klar: Ein Tag hat nur eine bestimmte Anzahl an Stunden. Bei mehr Meetings bleibt kaum Zeit, sich noch in praktische Dinge einzubringen, geschweige denn alles selbst zu machen. Dazu kommen anspruchsvollere Deadlines, Kunden und andere Bereiche des Business, die neue Features sehen wollen, um neue Umsätze einzuholen. In diesem Artikel erklären wir, wie Führungskräfte delegieren lernen können – und warum das so wichtig für das Unternehmen und auch für das seelische Wohlbefinden ist.