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Mädchen interessieren sich für MINT

Die Hypothese, Mädchen könnten sich per se einfach nicht für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik interessieren, widerlegt unter anderem eine Studie von Microsoft: Die Affinität für diese Themen ist im Alter von 11 bis 16 Jahren sogar stark vorhanden - sinkt danach aber deutlich ab. Die aktuelle Pisa-Studie zeigt, dass Jungen in Naturwissenschaften und Mathe bessere Leistungen erzielen als ihre weiblichen Mitschülerinnen, die dafür beim Lesen trumpfen. 17,4 Prozent der Jungen und nur 13,2 Prozent der Mädchen ziehen dann auch einen naturwissenschaftlichen Beruf für sich in Erwägung - weniger Mädchen als Jungs also, aber deutlich mehr als null.

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"Die Mädchen verlieren das Interesse an Naturwissenschaft und Technik sicher nicht von selbst", ist Roessler überzeugt. "Vielmehr ist nachgewiesen, dass Mädchen sehr viel stärker im geisteswissenschaftlichen Bereich gefördert werden. So übernehmen sie dann selbst das Verständnis von sich, dass ihnen beispielsweise Sprachen mehr liegen als Computer." Laut der Studie liegen die Ursachen für das sinkende Interesse der Teenager an den MINT-Fächern ebenfalls in "mangelnden weiblichen Vorbildern, fehlenden Praxiserfahrungen, Ungleichbehandlung und fehlenden Kenntnissen über mögliche Anwendungsgebiete im echten Leben". Microsoft hat auch die Mädchen selbst gefragt, ob sie sich genug gefördert sehen - das tun sie nicht. Ihrer Wahrnehmung nach reden auch ihre Eltern zu selten mit ihnen über diese Themen. Sie wünschen sich, dass Lehrer sie ermutigen, sich mit IT-Themen zu beschäftigen und dass sie weibliche Vorbilder aus MINT-Berufen und Institutionen kennenlernen können.

Die Optik ist wichtig

Sie rät Universitäten, auch sehr genau zu prüfen, wie sie ihre Studiengänge optisch präsentieren: "Wenn ein Fachbereich nur mit Bildern von jungen Männern wirbt, gibt das möglichen Bewerberinnen nicht das Gefühl, dass sie dort gut aufgehoben wären", sagt Roessler. In ihren Analysen hat sich bereits gezeigt: "Jene Fachbereiche, die viele Frauen zeigen, ob auf ihren Webseiten, in Flyern oder anderen Veröffentlichungen, sind in der Regel auch bei weiblichen Bewerbern besser nachgefragt." Ein großes Potenzial sieht sie zudem in der Nutzung von sozialen Medien. "Dort kann man mit einfachen Mitteln erzählen, was im Studium passiert und welche spannenden Inhalte Fächer wie Technische Informatik bieten."

Die HTW Berlin zeigt auf ihren Webseiten bewusst Frauen und wirbt beispielsweise erfolgreich für ihren Studiengang Umweltinformatik in Videos nicht nur mit männlichen, sondern auch mit weiblichen Protagonisten, die von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Studium berichten. "Wir haben uns beraten lassen, wie solche Videos beide Geschlechter ansprechen", erklärt Umweltinformatik-Professorin Romy Morana. Sie achtet in ihrer Lehre ebenfalls bewusst darauf, Frauen inhaltlich immer präsent sein zu lassen: "Wenn ich über Beispiele aus der Wirtschaft spreche, berichte ich immer auch von Akteurinnen."

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Anonymer Nutzer 11. Mär 2018

eine ordentliche klempnerin kennen lernen!

HubertHans 09. Mär 2018

https://www.v6.facebook.com/PsychoWelt/videos/828097660706719/

Icestorm 09. Mär 2018

Du willst also den Menschen sagen, sie wäre nicht mündig genug, ihre Berufswahl selbst...

Icestorm 09. Mär 2018

Vielleicht kommen mehr Frauen Vielleicht kommen mehr Jungs weil sie meinen, da gäbs geile...

leed 09. Mär 2018

Interesse ist ja ein treffendes Stichwort. Bis Ende 90er Jahre kannte ich nur wenige...


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