IT-Standorte: Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Leipzig hat es geschafft, sich nach der Wende von einer wirtschaftlich schwachen Stadt zu einem IT-Standort zu entwickeln. Dabei kommen der Stadt ihre gute Lage, Infrastruktur und erträgliche Lebenshaltungskosten zugute. Allerdings sollte sie sich nicht zu sehr darauf ausruhen.

Eine Analyse von Sven Noack veröffentlicht am
Leipzig ist zu einem beliebten Standort geworden.
Leipzig ist zu einem beliebten Standort geworden. (Bild: Roman Pretsch/CC BY-ND 2.0)

Dass Leipzig mal zu "Hypezig" werden sollte, konnte nach der Wende noch niemand ahnen: In den ersten zehn Jahren nach der Wiedervereinigung verließen rund 90.000 Menschen die Stadt, im Jahr 2000 lag die Arbeitslosenquote bei etwa 20 Prozent, Leipzig lag nach dem Mauerfall wirtschaftlich am Boden. Mittlerweile ist jedoch scheinbar aus dem Nichts ein starker Software-Cluster entstanden. Unternehmen aus dem Bereich Softwareentwicklung wie Spreadshirt, Nextbike oder die für Quizduell bekannte Appsfactory sitzen hier. Besonders viele junge Leute kommen in die Stadt, insbesondere aus der für die Tech-Branche relevanten Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Prozessor-Architektur: Das lange Erbe von Intels 8080
Prozessor-Architektur: Das lange Erbe von Intels 8080

50 Jahre alte Entscheidungen beeinflussen heutige Prozessoren - selbst Apples ARM-Prozessoren können sich dem nicht entziehen.
Von Johannes Hiltscher


Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
Von Harald Büring


High Purity in der Produktion: "Wir können Prozesse"
High Purity in der Produktion: "Wir können Prozesse"

Ob Autos, Medizin oder Halbleiter: Die Reinhaltung bis in den Nanobereich wird immer wichtiger. Das stellt hohe Anforderungen an eine digitale Prozesslenkung und sorgt für volle Auftragsbücher bei der europäischen Reinigungsindustrie.
Ein Bericht von Detlev Prutz


    •  /