IT-Standorte: Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Leipzig hat es geschafft, sich nach der Wende von einer wirtschaftlich schwachen Stadt zu einem IT-Standort zu entwickeln. Dabei kommen der Stadt ihre gute Lage, Infrastruktur und erträgliche Lebenshaltungskosten zugute. Allerdings sollte sie sich nicht zu sehr darauf ausruhen.

Eine Analyse von Sven Noack veröffentlicht am
Leipzig ist zu einem beliebten Standort geworden.
Leipzig ist zu einem beliebten Standort geworden. (Bild: Roman Pretsch/CC BY-ND 2.0)

Dass Leipzig mal zu "Hypezig" werden sollte, konnte nach der Wende noch niemand ahnen: In den ersten zehn Jahren nach der Wiedervereinigung verließen rund 90.000 Menschen die Stadt, im Jahr 2000 lag die Arbeitslosenquote bei etwa 20 Prozent, Leipzig lag nach dem Mauerfall wirtschaftlich am Boden. Mittlerweile ist jedoch scheinbar aus dem Nichts ein starker Software-Cluster entstanden. Unternehmen aus dem Bereich Softwareentwicklung wie Spreadshirt, Nextbike oder die für Quizduell bekannte Appsfactory sitzen hier. Besonders viele junge Leute kommen in die Stadt, insbesondere aus der für die Tech-Branche relevanten Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren.


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