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Über Microsofts WLAN-Optimierung kann künftig auch unter Windows 10 das eigene WLAN-Passwort an Kontakte verteilt werden.
Über Microsofts WLAN-Optimierung kann künftig auch unter Windows 10 das eigene WLAN-Passwort an Kontakte verteilt werden. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Mehr Aufmerksamkeit für mehr Komfort

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Microsoft hat laut Blogeintrag auch den Zugriff der Gäste im heimischen Netzwerk eingeschränkt. Sie sollen lediglich eine Verbindung ins Internet aufbauen können. Zugriffe auf Computer, Geräte oder Daten im eigenen Heimnetzwerk soll ihnen verwehrt bleiben. Es bleibt zu hoffen, dass die Standardeinstellungen bei der Einrichtung des heimischen Netzwerks genau diese Konfiguration vorsieht. Optional lässt sich der Austausch des eigenen WLAN-Kennworts mit Kontakten auch gänzlich unterbinden.

Freigabe kann per Opt-out aufgehoben werden

Wird diese Option nach einer bereits erfolgten Freigabe deaktiviert, dauert es laut Microsoft aber bis zu einigen Tagen, bis auch die Kontakte keine Verbindung mehr zu dem WLAN-Netzwerk aufbauen können. Ob dann auch das Kennwort gelöscht wird, ist nicht bekannt. Wer schnell handeln muss, kann den Suffix _optout an die SSID seines WLAN-Routers anhängen. Alternativ kann natürlich der Name des WLAN-Netzwerks komplett geändert werden. Offenbar wird das Kennwort nur mit der SSID verknüpft, nicht aber mit der MAC-Adresse des Geräts. Nutzt ein Netzwerk die Authentifizierung nach IEEE 802.1X, funktioniert die WLAN-Optimierung nicht.

Auch das automatische Verbinden mit offenen Access Points, das als weitere Komfortfunktion der WLAN-Optimierung durch Microsoft beworben wird, sollte zumindest mit Bedacht genutzt werden. Laut Microsoft wird eine Datenbank mit Informationen zu offenen WLANs gepflegt, "die ständig mit per Crowdsourcing gewonnenen Netzwerkinformationen von Ihrem eigenen Handy und den Handys anderer teilnehmender Kunden aktualisiert wird." Auf mobilen Geräten wird auch der Ortungsdienst beziehungsweise GPS verwendet, um den Standort der öffentlichen Hotspots zu definieren.

Komfortfunktionen erfordern erhöhte Aufmerksamkeit

Dabei wird auch ermittelt, welche Zugangsdaten von den öffentlichen WLAN-Hotspots benötigt werden. Windows stellt automatisch die benötigten Zugangsdaten wie E-Mail-Adresse oder den Namen und auf mobilen Geräten die Rufnummer zur Verfügung. Welche Daten hier übermittelt werden, lässt sich in den Einstellungen der WLAN-Optimierung einsehen. Laut Microsoft wird in manchen Regionen beispielsweise lediglich eine exemplarische E-Mail-Adresse eingetragen, etwa jemand@example.com und nicht die eigentliche E-Mail-Adresse eines Microsoft-Kontos. Wahlweise lässt sich die Übermittlung auch ausschalten.

Bei allem Komfort, den Microsoft mit der WLAN-Optimierung verspricht: Sie erfordert wieder einmal erhöhte Aufmerksamkeit durch den Anwender. Sonst kann Windows 10 schnell zur Passwortschleuder werden.

 IT-Sicherheit: Windows 10 kann WLAN-Passwörter an Kontakte verteilen

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Katsuragi 10. Jul 2015

Ich denke ich habe das sehr gut verstanden, zumindest anhand der unvollständigen bisher...

SoniX 09. Jul 2015

Danke für die Info :)

errezz 09. Jul 2015

Nein, sind sie nicht. Vor allem musst du (auf wp8) die Facebook App installiert haben und...

zu Gast 09. Jul 2015

Also ich würde auch keinem Besucher freien Zugang gewähren. Wenn möglich erstmal nur...

david_rieger 09. Jul 2015

Das können sie doch auch, wenn Du einem Freund Deinen "echten" WLAN-Schlüssel gibst und...



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