IT-Sicherheit: Viele Smartphones und Tablets ohne Passwörter
35 Prozent der Nutzer von Smartphones und Tablets haben ihre Daten nicht durch ein Passwort oder eine PIN gesichert. Das ergab eine Sicherheitsstudie in Europa, die Symantec vorgestellt hat (PDF)(öffnet im neuen Fenster). Die Mehrheit (69 Prozent) der Befragten gab an, private Informationen auf Mobilgeräten zu speichern und abzurufen.
Drei von zehn der Befragten erklärten, bereits ein Mal ein mobiles Gerät verloren zu haben oder Opfer eines Diebstahls geworden zu sein. Die Nutzer fürchteten sich bei einem Verlust vor den Kosten durch Telefongespräche (43 Prozent), vor der Belästigung von gespeicherten Kontakten (26 Prozent) und Onlineeinkäufe auf ihre Rechnung (26 Prozent).
Private Daten auf mobilen Geräten
Eine Mehrheit von 69 Prozent der Befragten gab an, private Informationen auf Mobilgeräten zu speichern und abzurufen.
Smartphones und Tablets sind für 34 Prozent der Befragten unverzichtbar. Im Brandfall zählen 24 Prozent das eigene Smartphone oder Tablet zu einem der beiden persönlichen Gegenstände, die sie zuerst retten würden.
Einer von zehn Befragten ist bereits Opfer mobiler Internetkriminalität geworden. 41 Prozent gaben an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen.
Starkes Passwort verwenden
"Anwender wissen längst, wie wichtig es ist, ihren PC vor Gefahren durch Angriffe von außen zu sichern", sagte Stefan Wesche, Sicherheitsexperte bei Norton. "Doch auch mobile Endgeräte, die mit dem Internet verbunden sind, sind ein einfaches Ziel für Angreifer." Hierzu gehört die Sicherung der Geräte durch ein starkes Passwort oder durch eine PIN. Fordert eine App umfangreiche Zugriffsrechte ein, die nicht nachvollziehbar sind, sollten Nutzer von der Nutzung absehen.
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