• IT-Karriere:
  • Services:

IT-Sicherheit: Massiver Rückgang bei Phishing-Fällen in Deutschland

Laut BKA und Bitkom sind die Phishing-Fälle in Deutschland fast um die Hälfte zurückgegangen. Doch ein Hersteller von Sicherheitssoftware widerspricht.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky-Gründer und -Chef Eugene Kaspersky
Kaspersky-Gründer und -Chef Eugene Kaspersky (Bild: Alexey Sazonov/AFP/Getty Images)

Die Zahl der gemeldeten Phishing-Fälle und entstandenen Schäden sind in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich rückläufig. Das berichtet der IT-Branchenverband Bitkom am 29. August 2013 unter Berufung auf Angaben des Bundeskriminalamts. Danach hat sich im Jahr 2012 die Zahl der Phishing-Fälle auf 3.440 (minus 46 Prozent) nahezu halbiert. Im Jahr zuvor wurden den Behörden noch 6.422 Phishing-Fälle gemeldet.

Stellenmarkt
  1. Campact e.V., deutschlandweit (Home-Office möglich)
  2. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin

Die durch den Onlinebetrug verursachten Schäden sind im Jahr 2012 um 46 Prozent auf 13,8 Millionen Euro gesunken, nachdem im Vorjahr 25,7 Millionen Euro Schaden entstanden war. Damit ist die Zahl der Phishing-Delikte erstmals seit dem Beginn der Erhebungen im Jahr 2008 zurückgegangen. "Trotz rückläufiger Fallzahlen kann beim Phishing noch keine Entwarnung gegeben werden", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die Betrüger setzten zunehmend Phishing-Viren ein.

Nach Angaben von Kaspersky Lab (PDF) unterscheidet sich die generelle Phishing-Bedrohungslage im Web deutlich von den von der Bitkom gemeldeten Zahlen, betonte das Unternehmen am 29. August 2013.

Zwischen Mai 2012 und April 2013 stieg laut Kaspersky Lab weltweit die Zahl der von Phishing betroffenen Anwender um 87 Prozent drastisch an. Deutsche Anwender würden massiv angegriffen: Laut Kaspersky Lab gab es im Untersuchungszeitraum mehr als doppelt so viele Phishing-Attacken auf Deutsche. Insgesamt sahen sich in Deutschland 2,3 Millionen Anwender zwischen Mai 2012 und April 2013 mit Phishing-Angriffen konfrontiert.

In absoluten Zahlen habe sich weltweit die Zahl der gefundenen betrügerischen Webseiten und Server gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht. Das gilt besonders auch für Deutschland mit plus 219 Prozent.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  2. 599€
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  4. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)

blaub4r 30. Aug 2013

Irgend wie sieht er aus als ob er gerade einen gebla*** kriegt. Also der beste...

Anonymer Nutzer 30. Aug 2013

Glaubst du etwa an einen Lerneffekt bei der dummen Masse? Das wirst du sicher kurz nach...

Eiszapfen 29. Aug 2013

Das dachte ich beim Lesen auch. Auch die Sichtweise ist eine andere. Während Kaspersky...

Quantium40 29. Aug 2013

Das sind aber eher die klassischen Trojaner und kein Phishing, die auf dem Weg verteilt...

Nolan ra Sinjaria 29. Aug 2013

und die Daten werden direkt bei der NSA nachgefragt ;) (scnr)


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

    •  /