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IT-Sicherheit:
Für das FBI Botnetze ausschalten

Der deutsche IT-Sicherheitsforscher Tillmann Werner hat der US-Behörde FBI geholfen, einen gefährlichen Hacker zu jagen.
/ Hakan Tanriverdi (Sueddeutsche.de)
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90.000 Zeilen Programmiercode für einen Einsatz (Bild: Michael Smith/AFP/Getty Images)
90.000 Zeilen Programmiercode für einen Einsatz Bild: Michael Smith/AFP/Getty Images

Kurz bevor Tillmann Werner(öffnet im neuen Fenster) in die USA fliegt, fällt ihm ein Server auf, den die Agenten des FBI übersehen haben. "Das war schon ätzend" , sagt er heute. Nur "aus einer Laune heraus" habe er mit Kollegen das Internet noch einmal nach speziell konfigurierten Servern durchsucht – Wege, über die kriminelle Hacker versuchen könnten, sich gegen die Übernahme durch die amerikanische Bundespolizei zu wehren. Tatsächlich wurde er fündig. Eine monatelang geplante Aktion, verteilt über zwei Kontinente, um einem Netzwerk krimineller Hacker ihre digitalen Werkzeuge abzuknöpfen: Sie droht zu scheitern wegen eines vermeidbaren Fehlers.

Werner steigt in den Flieger, es ist Mitte 2014, er ist unterwegs nach Pittsburgh, USA, und schreibt gleich weiter am Programmiercode. 90.000 Zeilen werden er und die anderen vier IT-Sicherheitsforscher er am Ende des Einsatzes insgesamt kreiert haben.

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