Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook kauft erbeutete Passwörter.
Facebook kauft erbeutete Passwörter. (Bild: Santeri Viinamäki/CC-BY-SA 4.0)

IT-Sicherheit: Facebook kauft Passwörter im Darknet

Facebook kauft erbeutete Passwörter.
Facebook kauft erbeutete Passwörter. (Bild: Santeri Viinamäki/CC-BY-SA 4.0)

Die Doppelverwendung von Passwörtern bezeichnet der Sicherheitschef von Facebook als "größte Gefahr für Schaden im Internet". Aus diesem Grund hat das Unternehmen begonnen, im Darknet gehackte Passwörter zu kaufen.

Um die Sicherheit seiner Nutzer besser schützen zu können kauft Facebook selbst im Darknet Listen von Passwörtern - das hat der Sicherheitschef der Organisation, Alex Stamos, am Rande des Web Summit in Lissabon gesagt. "Es ist so, dass wir die perfekte, sichere Software bauen können und Nutzer trotzdem Probleme bekommen", sagte Stamos. Aus diesem Grund habe man sich zu einer umstrittenen Maßnahme entschieden - dem Kaufen von illegal kopierten Passwörtern.

Anzeige

Stamos sagte auf der Konferenz "Die Doppelnutzung von Passwörtern ist die größte Gefahr für Schaden im Internet". Aus diesem Grund kaufe Facebook regelmäßig Listen gehackter Passwörter auf Darknetplattformen, um diese mit den eigenen Datenbanken abzugleichen. Die Passwörter liegen bei Facebook natürlich nicht im Klartext vor, sondern werden gehasht. Durch einen Abgleich der Liste kann Facebook aber erkennen, welche Passwörter mehrfach verwendet werden und die entsprechenden Nutzer warnen.

Auch wenn der Prozess des Abgleichs enorm viel Rechenkraft verschlinge habe Facebook schon mehrere Millionen Nutzer informieren können und sie zu einem Wechsel auf ein sichereres Passwort animieren könnten.

Facebook warnt vor unbekannten Logins

Facebook hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Sicherheitsfeatures eingeführt, um Nutzer mit möglichst wenig Aufwand zu schützen. So werden Login-Versuche von unbekannten Browsern protokolliert und Nutzer gewarnt. Auch vor vermeintlich staatlichen Hackerangriffen warnt Facebook einige Nutzer, äußert sich aber wie andere Unternehmen nicht zu Details, die zu dieser Einstufung führen. Das Unternehmen bietet außerdem einen Tor-Hidden-Service an.


eye home zur Startseite
Alucard.cH 06. Dez 2016

Ich bin zwar selber kein Fan von Facebook, muss ihnen aber bei dieser Aussage recht...

elegon 17. Nov 2016

der arme Schaden. Gut daß wir jetzt wissen, daß schlechte Passwörter seine größte Gefahr...

chefin 17. Nov 2016

Wo ist das Problem? Um Facebook dann zu nutzen musst du dich anmelden. Was nutzt es deine...

DetlevCM 17. Nov 2016

Bringt nur gewisse Probleme mit sich... Wohin sollte den der 2. Code gesendet werden...

AlexanderSchäfer 17. Nov 2016

Solange man den Hack nicht in Auftrag gibt oder die Daten verwendet dürfte es doch nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München
  2. Deloitte, verschiedene Standorte
  3. OEDIV KG, Bielefeld
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 239,53€
  2. für 169€ statt 199 Euro
  3. 564,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  2. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  3. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  4. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  5. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  6. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  7. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  8. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  9. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  10. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Unity weiter nutzen

    ve2000 | 04:56

  2. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    ve2000 | 04:44

  3. Re: Unverschlüsselte Grundversorgung

    teenriot* | 04:41

  4. Re: The end.

    lottikarotti | 03:15

  5. Re: Wir kolonialisieren

    Bouncy | 03:11


  1. 17:14

  2. 16:25

  3. 15:34

  4. 13:05

  5. 11:59

  6. 09:03

  7. 22:38

  8. 18:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel