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IT-Service & Support:
"Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?!"

In der IT zählt nur die Lösung? Nein. Wer pampig ist, verliert Kunden – auch wenn er noch so kompetent ist. Warum das so ist und wie ITler zu Dienstleistern werden.
/ Peter Leitner
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Ein Stressball ist sicher besser, als die Wut am Kunden auszulassen. (Bild: Alexa auf Pixabay)
Ein Stressball ist sicher besser, als die Wut am Kunden auszulassen. Bild: Alexa auf Pixabay / Pixabay License

ITler sitzen oft dem Irrtum auf, es reiche schon, eine gute Leistung zu erbringen, um ein Unternehmen zufriedenzustellen. Es muss schließlich mit der Leistung leben – und war die gut, folgt sicherlich der nächste Auftrag. Doch wie Handwerker müssen ITler heutzutage auch Dienstleister sein. Funktioniert am Ende zwar der Wasserhahn und der Handwerker hat von der Bestellung der Materialien über das Verbauen der Rohre bis zum Endprodukt top gearbeitet, ist man als Kunde dennoch unzufrieden, wenn man während des Projektes mehrfach vom Handwerker versetzt und schlecht gelaunt angeraunzt wurde. Genauso ist es in der IT.

Ich hatte mal diesen einen Kollegen, der fachlich genial und qualitativ unerreicht in Rekordzeit jede Herausforderung meistern konnte, die an ihn herangetragen wurde. Ob dies nun verzwickte Supportfälle waren, an denen sich andere Teammitglieder die Zähne bereits ausgebissen hatten, oder eine Erweiterung der eigens entwickelten kundenspezifischen Lösung zum Taggen von Seitenanhängen eines Content-Management-Systems, spielte für ihn keine Rolle: Er erledigte es und hinterher funktionierte alles. Doch gerade die Geschichte mit dem Anhangsmakro habe ich nicht vergessen, denn allein danebenzusitzen, war ausgesprochen unangenehm.

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