IT-Security: Cyberagentur schreibt Aufträge für 30 Millionen Euro aus

Mit dem Geld sollen Vorhaben für die IT-Security unterstützt werden, die Behörden und kritischer Infrastruktur dienen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Die Forschungsgelder sollen der Sicherheit kritischer Infrastruktur zugute kommen.
Die Forschungsgelder sollen der Sicherheit kritischer Infrastruktur zugute kommen. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Die Cyberagentur in Halle startet ihr bislang größtes Ausschreibungsverfahren. Es werden Forschungsaufträge zum Thema Cybersicherheit mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro vergeben, teilte die Agentur am 17. Juni mit. Insbesondere Behörden und kritische Infrastrukturen sollen im Blick der Projekte stehen, denn durch ihren Ausfall oder ihre Beeinträchtigung würden erhebliche Versorgungsengpässe oder Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit eintreten.

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Die beauftragten Projekte sollen nach Angaben der Agentur neue Fähigkeiten der operativen Cybersicherheit erforschen und entwickeln, um Behörden im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit auf zukünftige Bedrohungen im digitalen Raum vorzubereiten. Dies erhöht laut Cyberagentur die Resilienz der Behörden und der kritischen Infrastrukturen.

Ende 2020 nahm die Agentur in Halle ihre Arbeit auf. Ziel der Bundeseinrichtung sei es unter anderem, zielgerichtet Forschungsprojekte anzustoßen und zu finanzieren, die Deutschlands Sicherheit im Cyberraum stärken und souveräner machten, erklärte eine Sprecherin.

Auch die Entwicklung offensiver Cyberwaffen ist vorgesehen, ebenso soll die Agentur die Fähigkeiten für Gegenangriffe im Netz, sogenannte Hackbacks, beherrschen. Die neue Agentur für Innovation in der Cybersicherheit wird gemeinsam vom Verteidigungs- und vom Bundesinnenministerium getragen.

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Statt die Millionen in die Entwicklung offensiver Angriffe oder in die Erforschung irgendwelcher neuer und noch unbekannter Zukunftstechnologie zu stecken, wäre es zunächst viel wichtiger, der digitalen Verwaltung eine solide Finanzierung und Ausstattung zu geben. Die zahlreichen Ransomware-Angriffe im vergangenen wie auch im laufenden Jahr und Ausfälle wie zuvor am Kammergericht Berlin haben gezeigt, dass die IT-Infrastruktur hierzulande oft sehr schlecht aufgestellt ist.

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