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IT-Quereinsteiger:
Not macht erfinderisch

Weil Unternehmen nicht genügend Informatiker finden, stellen sie auch gerne Quereinsteiger oder qualifiziertes fachfremdes Personal ein. Klingt nach einem Kompromiss, ist es aber nicht.
/ Peter Ilg
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Immer mehr Arbeitskräfte kommen auf unkonventionelle Weise in die IT. (Bild: Aline Dassel auf Pixabay)
Immer mehr Arbeitskräfte kommen auf unkonventionelle Weise in die IT. Bild: Aline Dassel auf Pixabay / Pixabay License

Skills statt Lebenslauf: In einer Branche, die händeringend nach Profis sucht, verschieben sich die Ansprüche. Eines der größten IT-Häuser Europas hat daher ein IT-Qualifizierungsprogramm für Quereinsteiger aufgelegt und Stellen dafür ausgeschrieben – anders kann Bechtle seine 1.070 offenen Stellen kaum besetzen. "Wir waren von der Resonanz und der Feststellung überwältigt, wie viele Beschäftigte es auf dem Arbeitsmarkt gibt, die einen IT-Job wollen" , sagt Julia Loza Roger, die in der Personalentwicklung für das Quereinsteigerprogramm Future in IT verantwortlich ist. Andere Unternehmen denken ähnlich. Die Wechselwilligen finden sich allerdings im riesigen Angebot an Schulungsmaßnahmen nur schwer zurecht.

In den Sommermonaten 2022 bewarben sich gut 4.000 Interessierte, mit 1.800 von ihnen wurde ein Potenzial-Assessment durchgeführt und schließlich 24 Bewerber eingestellt. "Das Qualifizierungsprogramm war von Anfang an als Pilotkonzept mit einer bewusst kleinen Gruppe angelegt. Mit dieser wollten wir Erfahrungen sammeln, aus den Profilen der Teilnehmenden lernen, wer sich am ehesten eignet, und das Konzept erproben" , sagt Roger.

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