Abo
  • Services:

IT-Outsourcing: Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

In Schweden gibt es Kritik an der Entscheidung, zahlreiche Informationen über schwedische Bürger in einen Clouddienst auszulagern - ohne dessen Mitarbeiter einer Sicherheitskontrolle zu unterziehen. Die Entscheidung ist im Jahr 2015 getroffen worden, auf die Prüfung wurde aus Zeitgründen verzichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die IT-Outsourcing-Entscheidung soll im schwedischen Parlament, dem Riksdagen, besprochen werden.
Die IT-Outsourcing-Entscheidung soll im schwedischen Parlament, dem Riksdagen, besprochen werden. (Bild: Arild Vågen/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 4.0)

Durch IT-Outsourcing hat die schwedische Regierung offenbar zahlreiche private Daten von Staatsbürgern verraten - zumindest theoretisch. Grund dafür war das Outsourcing zahlreicher Datenbanken, unter anderem mit privaten Adressen von Spezialeinheiten der Polizei und des Militärs, außerdem Informationen der Behörde für Privat- und Berufsverkehr. Der Dienst wurde durch Subunternehmen von IBM in Tschechien und Rumänien gehostet, auf eine Sicherheitsüberprüfung verzichteten die Behörden offenbar aus Zeitgründen, wie The Local aus Schweden berichtet.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk & Co. KG, Wuppertal
  2. Hartmann-exact KG, Schorndorf

Die Verlagerung der Daten in Clouddienste erfolgte im Jahr 2015, offenbar aus Kostengründen. Die Auftragnehmer wurden nicht wie vorgesehen einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen, obwohl sie Vollzugriff nicht nur auf System-Logs, sondern auch auf die gespeicherten Informationen im Klartext gehabt haben sollen. Auf die Prüfung wurde wohl auch aus Zeitgründen verzichtet, weil der Umstieg schnell gehen sollte. Die zuständigen Behörden hatten bereits begonnen, eigene Mitarbeiter zu entlassen.

Behördenleiterin entlassen

Anfang des Jahres wurde die zuständige Behördenleiterin Maria Ågren ohne Angabe von Gründen entlassen und mit einer Strafe von 70.000 schwedischen Kronen (etwa 7.300 Euro) belegt. Die Oppositionsparteien fordern im Parlament nun Aufklärung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte eine schwedische Regierungsbehörde kritisiert, dass die meisten Ministerien und Behörden nicht genügend Aufmerksamkeit für die IT-Sicherheit verwendeten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229,90€ + 5,99€ Versand

LinuxMcBook 26. Jul 2017

Ich weiß es -.-

User_x 25. Jul 2017

was ist denn jetzt an der serbischen ibm so schlimm? ibm ist ibm mit vorgaben aus der...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9370) - Fazit

Dells neues XPS 13 ist noch dünner als der Vorgänger. Der Nachteil: Es muss auf USB-A und einen SD-Kartenleser verzichtet werden. Auch das spiegelnde Display nervt uns im Test. Gut ist das Notebook trotzdem.

Dell XPS 13 (9370) - Fazit Video aufrufen
Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. Mobilfunk Nokia erwartet ersten 5G-Start noch dieses Jahr in den USA
  2. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  3. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg

Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
Blue Byte
Auf dem Weg in schöner generierte Welten

Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
  2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
  3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    •  /