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HP muss weitere Stellen streichen.
HP muss weitere Stellen streichen. (Bild: Brendan Smialowski/AFP/Getty Images)

IT-Konzern: Hewlett-Packard streicht erneut bis zu 16.000 Stellen

Der Umsatz beim Computerkonzern Hewlett-Packard ist zum elften Mal in Folge geschrumpft. Zusätzlich zu den 34.000 geplanten Stellenstreichungen sollen nun bis zu 16.000 weitere Jobs wegfallen.

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Der Konzernumbau beim Computerhersteller Hewlett-Packard gestaltet sich schwieriger als gedacht. Der Umsatz ist im abgelaufenen Quartal zum elften Mal gesunken, auch der Nettogewinn gab trotz des harten Sparkurses weiter nach. Der Hardwarekonzern verschärft deshalb den Stellenabbau und kündigte am Donnerstag die Streichung von bis zu 16.000 weiteren Stellen an. Damit könnten insgesamt bis zu 50.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Hewlett-Packard leidet nach wie vor unter dem stark angeschlagenen Kerngeschäft mit PCs, Druckern und Servern. Chefin Meg Whitman versucht seit Jahren, den Konzern auf Kurs zu bringen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Sie will rund eine Milliarde Dollar in das Cloud-Geschäft stecken, hat den Wiedereinstieg auf dem Tablet-Markt gewagt und plant den Einstieg ins Geschäft mit 3D-Druckern. Doch Durchbrüche bei Produktentwicklungen sind bislang ausgeblieben.

PC-Geschäft kann sich leicht erholen

Die zusätzlichen Stellenstreichungen, so Whitman am Donnerstag, seien nötig, um den Hardwarekonzern wieder wettbewerbsfähig zu machen. Im abgelaufenen Quartal sank der Umsatz um ein Prozent auf 27,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn erreichte 1,27 Milliarden Dollar nach knapp 1,08 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Bereits im Mai 2012 hatte der Konzern im Zuge des Umbauprogramms die Streichung von 34.000 Stellen angekündigt.

Immerhin: Das PC-Geschäft scheint sich nach den schweren Verlusten im vergangenen Jahr wieder zu erholen. Der Umsatz mit Notebooks und Desktoprechnern stieg gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Dollar, vor allem dank des Geschäfts mit Unternehmen. Die Verbraucher sind dagegen noch immer zurückhaltend. Der operative Gewinn der Sparte fiel mit 290 Millionen Dollar gering aus. Die Verkäufe im Druckergeschäft sind weiter rückläufig, während der Umsatz mit Standardservern leicht anzog.

Für das Gesamtjahr rechnet Whitman mit einem Gewinn pro Aktie von 2,68 bis 2,80 Dollar. Berücksichtigt sind dabei Kosten von rund 0,95 Dollar pro Aktie hauptsächlich für Abschreibungen und Personalabbau.

Nachtrag vom 23. Mai 2014, 17:43 Uhr

Welche Auswirkungen die neuen Sparpläne für Deutschland haben werden, steht einem Firmensprecher zufolge noch nicht fest. Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten konkretisieren. "Wenn es Auswirkungen für Deutschland haben sollte, hätte das fatale Folgen fürs Geschäft", sagte ein Vertreter der IG Metall.

Hewlett-Packard hatte angekündigt, im Rahmen der Massenentlassungen in Deutschland seine Niederlassung in Rüsselsheim zu schließen. Der Standort bietet IT-Service für große Unternehmen: 850 der rund 1.200 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Bis zu 200 Mitarbeiter wollte der US-Konzern bei seinem Großkunden Opel unterbringen. Die verbleibenden Beschäftigten sollen auf andere Standorte des Unternehmens in Deutschland verteilt werden.

Im vergangenen Winter wurde dennoch bereits über weitere Stellenstreichungen verhandelt - laut IG Metall geht es noch einmal um Hunderte Arbeitsplätze. HP beschäftigte in Deutschland zuletzt rund 9.000 Mitarbeiter, davon laut IG Metall 1.600 in Bad Homburg und gut 3.200 am Firmensitz in Böblingen.


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luzipha 25. Mai 2014

Wie sollte HP im Privatkundenbereich noch weiter am Service sparen können? Sie sind nicht...

nicoledos 25. Mai 2014

Gerade die Treiber sind der Grund, warum ich noch zu HP greife. Immerhin gibt es bei...



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