Zeitplanung nicht zuverlässig

Dies betrifft die zeitliche Planung der IT-Konsolidierung, die das Ministerium im Dezember 2020 vorgelegt hatte. Schon jetzt gehe das Ministerium davon aus, dass der Zeitplan für die sogenannte "Betriebsplattform Bund" (BP Bund) nicht eingehalten werden könne.

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Auf der Plattform sollen "kritische und zu schützende Informationen" verarbeitet werden. Bis Juli 2022 seien die Zertifizierung nach IT-Grundschutz und die Freigabe für den Geheimschutz wohl nicht zu erhalten. Ein zeitlicher Puffer sei nicht eingeplant worden. "Der Bundesrechnungshof hält die Meilensteinplanung zur Konsolidierung der IT-Betriebe daher für nicht zuverlässig", heißt es. Das Ministerium hält die Zeitplanung zwar für "ehrgeizig", will aber daran festhalten.

Grüne kritisieren Versäumnisse

Die Grünen-Bundestagsfraktion sieht sich durch den Bericht des Rechnungshofs in ihrer bisherigen Kritik an der schlechten Umsetzung der IT-Konsolidierung bestätigt. "Die Bundesregierung kann bis heute weder die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen noch die Wirtschaftlichkeit von IT-Angeboten systematisch erfassen. In jedem Unternehmen müsste der Technikvorstand sofort seinen Hut nehmen. Doch die Bundesregierung duckt sich einfach weg", sagten die Abgeordneten Sven Kindler und Tobias Lindner.

Den Abgeordneten zufolge muss das IT-Controlling "schnellstens aufgebaut werden, damit endlich eine effiziente Steuerung des Großprojektes möglich wird". Weitere Verzögerungen seien inakzeptabel, denn das gesamte IT-Projekt liege schon jetzt drei Jahre hinter dem Plan.

Schon 2015 gestartet

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Die Bundesregierung hatte im Jahr 2015 die IT-Konsolidierung gestartet. Ursprünglich sollten bis Ende des Jahres 2022 die IT-Betriebe von Behörden der unmittelbaren Bundesverwaltung in wenigen Rechenzentren konzentriert werden, was als Betriebskonsolidierung Bund (BKB) bezeichnet wird. Darüber hinaus wollte die Regierung bis zum Jahr 2025 die ressortübergreifend nutzbaren IT-Lösungen vereinheitlichen, was unter dem Begriff Dienstekonsolidierung subsumiert wird.

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Die zunächst im Bundesinnenministerium angesiedelte Projektleitung wurde Ende 2019 aufgeteilt: Seitdem hat das Finanzministerium die Betriebskonsolidierung übernommen, während das Innenministerium nur noch die Dienstekonsolidierung verantwortet. Das Bundeskanzleramt unter Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) übernahm die Koordinierung und richtete dazu im April 2020 eine Stabsstelle ein.

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 IT-Konsolidierung des Bundes: Bundesclient verzögert sich offenbar bis 2032
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DerCaveman 21. Apr 2021

Das ist doch BS. Einer für alles funktioniert nun einmal nicht. hepisec hat da ganz recht.

mrhbit 21. Apr 2021

"Microsoft" und "Datenschutz" in der selben Zeile, wohl nichts verstanden ... eine Horde...

t_e_e_k 21. Apr 2021

Stimmt aber auch nicht. Nur wer mehr zahlt bekommt noch lange nicht die besten. Meist...

nf1n1ty 20. Apr 2021

Du musst bei E&Y oder McKinsey anschaffen gehen, dann bekommst du einen Teil auch wieder...

VitaX 20. Apr 2021

Falls das mal ein Problem war, hat sich das zwischenzeitlich in Luft aufgelöst. Die...



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