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Der falsche Job kann krank machen

"Und zwar durch ein umgekehrtes Assessmentcenter", erklärt Arbeitspsychologe Kastner. Er berät Unternehmen hinsichtlich Personal- und Organisationsentwicklung und er coacht Führungskräfte in ihrem Verhalten.

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In diesem umgekehrten Verfahren stellen Bewerber den Unternehmen Fragen dazu, was ihnen wichtig ist: Gibt es ein Sabbatical in der Firma? Haben Sie auch einen Job für meine Partnerin, wenn wir umziehen? Welche Karrierestufe habe ich in fünf Jahren erreicht? Von den Antworten machen die Bewerber abhängig, ob die Firma in die engere Wahl kommt.

Nach demselben Prinzip arbeiten auch umgekehrte Jobbörsen wie Honeypot oder 4Scotty: IT-Spezialisten geben hier nicht nur ihre Qualifikationen ein, sondern vor allem auch, welche Arbeitsbedingungen sie brauchen. Die passenden Firmen bewerben sich dann bei ihnen.

Eine andere Möglichkeit sind möglichst viele Praktika in Firmen unterschiedlicher Größen, damit man herausfindet, was einem liegt. Allerdings ist mit Praktika irgendwann einmal Schluss.

Merken, wenn man im falschen Job ist

Treffen die Kandidaten dann die richtige Wahl, macht sie die Arbeit persönlich zufrieden. "Die meisten zufriedenen Arbeitnehmer gibt es in inhabergeführten Mittelstandsfirmen, weil die nicht in Gewinnen von Quartalen denken, sondern eine langfristige Zukunftsperspektive bieten und Interesse an einer Bindung zu ihren Mitarbeitern haben", sagt Kastner. Wer die falsche Wahl trifft und in einer Firma landet, die ihn unzufrieden macht, der läuft Gefahr krank zu werden.

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"Das kann passieren, wenn die psychischen Gesundmacher fehlen", sagt der Professor. Das sind eine sinnvolle Arbeit mit Handlungsspielraum für den Akteur und - ganz wichtig - eine Wertschätzung des geleisteten. "Krank werden Mitarbeiter von den psychischen Krankmachern", sagt Kastner. So fasst er sinnlose Tätigkeiten und die Angst vor Kontrollverlust zusammen. Beides macht depressiv.

Bleibt die Frage, wie man merkt, dass man in der falschen Firma ist. "Meist zu spät", sagt Kastner. Viele seiner Klienten bedauern, dass sie nicht schon viel früher gekündigt haben. "Man wartet zu lange, weil man auf Veränderung hofft. Das sind die Millionen Menschen, die beruflich resignieren und irgendwann depressiv werden." Wer schon am Sonntagabend Magenschmerzen bekommt, wenn er daran denkt, am Montag wieder zu Arbeit gehen zu müssen, der ist gefährdet. Dasselbe gilt für Menschen, die deshalb schlecht schlafen.

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_mbr 00:48 / Themenstart

+1 Wenn es zu wenig ist, muss man auch früher wechseln, wenn man es drauf hat. Aber ich...

CptData 19. Okt 2020 / Themenstart

Punkt 6: "keine Reisetätigkeit". Da wird immer irgendwie die "volle Hand" genommen...

Shred 16. Okt 2020 / Themenstart

Da hatte ich mich mal auf eine interessante Stelle beworben. In der Stellenausschreibung...

Shred 16. Okt 2020 / Themenstart

Ging das nicht nur mir so! Dass ich 10 Jahre lang immer loyal war und mein Bestes...

Shred 16. Okt 2020 / Themenstart

Das kann ich mittlerweile nur bestätigen. In einem meiner letzten Jobs gab es zwar einen...

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