IT-Jobs: Bayer lagert fast 1.000 IT-Experten aus

Bayer trennt sich von vielen IT-Experten, die zu Atos, Capgemini, Cognizant und Tata Consultancy Services wechseln müssen. Es sei kein einfacher Schritt, sich von so vielen Mitarbeitern zu trennen, sagte der Chief Information Officer bei Bayer.

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Das Bayer-Kreuz in Leverkusen bei Nacht
Das Bayer-Kreuz in Leverkusen bei Nacht (Bild: Bayer)

Bayer lagert einen großen Teil seines IT-Bereiches an die vier Serviceunternehmen Atos, Capgemini, Cognizant und Tata Consultancy Services aus. Wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern bekanntgab, sind davon rund 950 Beschäftigte betroffen. Die verbliebenen IT-Experten sollen sich künftig stärker auf digitale Lösungen konzentrieren, mit denen sich Bayer im Wettbewerb unterscheiden könne.

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"Die Zielgröße der künftigen IT-Funktion ist noch nicht definiert. Bisher sind es weltweit rund 4.700 Mitarbeiter", sagte Bayer-Sprecher Philipp Blank Golem.de auf Anfrage.

Die Neuausrichtung sei Teil der im November 2018 angekündigten Effizienz- und Strukturmaßnahmen von Bayer. "Es ist kein einfacher Schritt, sich von so vielen Mitarbeitern zu trennen. Bei Bayer werden diese Aufgaben nicht fortgeführt", sagte Daniel Hartert, Chief Information Officer bei Bayer.

Der französische IT-Dienstleister Atos wird weltweit die Bereiche Workplace Services und Security Operations übernehmen. Capgemini mit Sitz in Paris ist für die Bereiche Business Intelligence Analytics and Controlling (BIAC), Enterprise Resource Planning, die globale IT-Infrastruktur, Service Integration sowie Unified Communications & Collaboration zuständig. Der US-amerikanische IT-Dienstleister Cognizant erhält IT-Lösungen für die Bereiche Forschung und Entwicklung, Product Supply sowie Marketing und den Vertrieb für die Division Crop Science. Die indische Tata Consultancy Services wird verantwortlich für die Bereiche Forschung und Entwicklung, Product Supply sowie Marketing und Vertrieb für die Sparten Consumer Health, Pharmaceuticals und die Corporate Functions sowie für HR-IT.

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Die Verträge mit den IT-Dienstleistern laufen über sechs Jahre, mit der Option, um ein Jahr verlängert zu werden. Die betroffenen Beschäftigten in Deutschland werden im Laufe des kommenden Jahres zu den externen Konzernen wechseln. Für sie gilt unter anderem auch der vereinbarte Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2025 wie für Bayer-Beschäftigte in Deutschland.

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Proxima88 10. Dez 2019

Geschichte wiederholt sich, sagt man... Mein Arbeitgeber hat's vorgemacht und weite Teile...

hpARTIST 09. Dez 2019

Die Strategie von Bayer hier in Bezug auf die IT-Struktur ist richtig. Und aber auch...

Mopsmelder500 08. Dez 2019

Da können die sich nun bessere Jobs suchen, bei dem Nachfrage ?? Das ist doch eine...

plutoniumsulfat 07. Dez 2019

Kurzfristig ja. Das darf aber kein Dauerzustand sein.



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