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Aktuell gefragt: Profis für ReactJS und PHP

Dabei werden manche ITler besser vermittelt als andere. Es gibt Kandidaten, an die Recruiter bei Anfragen sofort denken. "Manche habe ich über Jahre von einem Projekt ins nächste vermittelt, weil sie gute Arbeit liefern, ein nachgefragtes Skillset haben und zu unseren Kunden passen", sagt Marco Nadol. Ein solcher Kandidat, ein Frontend- und Backend-Developer mit Schwerpunkt PHP und Javascript, wurde in drei Jahren nahtlos in fünf Projekte vermittelt. "Charakterlich ist er klar in seinen Aussagen, nicht aufgesetzt, verbindlich und freundlich, ein ruhiger Typ", sagt Nadol.

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Aktuell halten Headhunter wie er vor allem Ausschau nach Profis für ReactJS oder PHP. Aber auch Experten für alte Programmiersprachen wie COBOL werden ab und zu noch dringend bei Banken oder den Krankenkassen benötigt. Wer solche seltenen oder stark nachgefragten Fähigkeiten besitzt, sollte das im Profil signalisieren. Eine aussagekräftige Projekthistorie sei extrem wichtig, sagt Nadol: "Manche Leute waren zwei Jahre für eine Aufgabe im Einsatz, schreiben dazu aber nicht mal einen Satz. Je ausführlicher, desto besser können sich Recruiter ein Bild machen. Danach suchen wir die Kandidaten aus." Die optimale Länge: "Keine Seite. Aber schon einen Absatz darüber, was sie bei einem Projekt gemacht haben!"

Andere Kandidaten wiederum verschwänden nach und nach immer tiefer in der Kartei - und würden schließlich aussortiert. "Das agile Umfeld ist weit verbreitet und wer nicht kommunikativ ist, hat es deutlich schwerer", sagt Nadol. Außerdem werde kaum jemand eingestellt, der kein Englisch spricht oder ein schlechter Zuhörer ist und nicht versteht, was der Kunde genau von ihm will.

"Was ich auch oft gesehen habe, ist, dass Bewerber mehr über ihre Schwächen sprechen als über ihre Stärken. Das ist ein klassischer Fehler und macht keinen guten Eindruck", erklärt der Personal-Experte. Ein weiteres K.o.-Kriterium sind Lebensläufe mit Rechtschreibfehlern, Unwahrheiten, privaten Informationen, die über Hobbys hinausgehen, oder veralteten Daten.

Selbst Top-Informatiker in der Datenbank hätten nicht immer aktuelle CVs. In der Branche, die sich so schnell wandelt, ist das sicher ein Nachteil. Hat man etwa noch Angular oben im Lebenslauf stehen, mit dem man vor zwei Jahren zehnmal mehr Jobangebote bekommen hat, als man annehmen konnte, kann man damit heute kaum noch einen Headhunter für sich gewinnen.

 Informatiker-Sprech als FremdspracheUnternehmen wissen oft nicht, wie ITler ticken 
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bananaking 23. Jun 2019

Meine Erfahrung ist genau andersrum: Man erfüllt nur 90% der Anforderungen? Ja ne äh da...

grissu1204 15. Mai 2019

Ich als freiberuflicher IT-Berater arbeite nur mit solchen Zuhältern zusammen, aus...

TheUnichi 14. Mai 2019

B2B APIs werden an jeder Ecke entwickelt hier. Dahinter natürlich dann auch komplexe...

ImBackAlive 14. Mai 2019

Soweit ich informiert bin geht es dabei nicht um Arbeitnehmerrechte, sondern um das...

ImBackAlive 14. Mai 2019

(...) Absolut - so haben wir dann doch beide eine ziemlich ähnliche Meinung :)


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