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Sich gegenseitig helfen, besser zu programmieren

Seit einem Jahr organisiert die Non-Profit-Organisation Women Who Code aus San Francisco diese Hack Nights in Berlin schon. Die Gruppe hat insgesamt 137.000 Mitglieder in 20 Ländern, davon 3.300 in den deutschen sogenannten Chaptern, 3.100 in Berlin und 200 in München. Laut interner Statistik sind die Hälfte von ihnen Softwareingenieurinnen, 30 Prozent andere Vertreterinnen der Tech-Branche wie Consultants und Studentinnen; dazu kommen einige Designerinnen, Managerinnen und zu acht Prozent Frauen im Firmenvorstand.

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Besonders für Quereinsteigerinnen ist das Meetup spannend: "Bei einigen ist die Hemmschwelle anzufangen noch zu hoch, obwohl sie leicht einsteigen könnten", sagt die Organisatorin Sarah Köhler. Im ersten Studium lernte sie Literaturwissenschaften, erst später studierte sie Informatik. Vielen geht es ähnlich: "Es sind zwei Gruppen vertreten: 50 Prozent Anfängerinnen, also Quereinsteiger, Studentinnen und Bootcamp-Absolventinnen, die üben. Die andere Hälfte sind Berufstätige, die ihr Wissen weitergeben und helfen", sagt sie. Die meisten Frauen sind zwischen 20 und 30, etwa ein Drittel ist älter. Sarah Köhler empfindet eine gewisse Befriedigung dabei, ihnen zu helfen, erfolgreicher im Job zu werden: "Es fühlt sich gut an, wenn ich Fortschritte sehe. Außerdem werde ich beim Erklären selbst besser."

Lohnt sich die Hack Night wirklich?

Die Brasilianerin Ellen Körbes, die für Development Relations in einem Backend-Startup zuständig ist, sucht dringend jemanden, der ihr etwas erklärt. Sie sitzt mit einem Bier mit zwei anderen jungen Frauen am Tisch und lacht: "Ich bin leicht verzweifelt. Ich muss einen Vortrag über Machine Learning, Blockchain und Distributionssysteme in Kopenhagen halten. Leider weiß ich wenig darüber und der Talk ist schon in eineinhalb Monaten. Ich weiß nicht, warum ich mich darauf eingelassen habe. Ich muss ziemlich betrunken gewesen sein." Das Gespräch mit der Games-Entwicklerin und der Programmiererin wird immer ausgelassener. "Ich will mich nicht als Profi ausgeben; mein Vortrag wird darüber gehen, wie ungewöhnlich die Idee dahinter ist und wie sie sich durchsetzen wird." Die anderen helfen ihr und geben ihre Einschätzungen. Niemand kritisiert, niemand verurteilt. Und so kommt jede zu einem Ergebnis, mit der sie zufrieden ihr Projekt abschließt.

Als der Abend zu Ende geht, sind die meisten Teilnehmerinnen deutlich vorangekommen. "Ich habe wieder viel kapiert, was ich vorher nicht verstanden habe", sagt die Australierin Ellie. Und noch mehr Interessantes konnte man beobachten: Das Gespräch, das neben der konzentrierten Arbeit an allen Ecken immer wieder aufkeimt, bewegt sich von Jobthemen über Fragen von gutem Code und der Realisierbarkeit von treffsicheren Übersetzungsprogrammen bis hin zum generellen Verständnis von Technik in der Welt: "Was ist dir wichtig?", fragt eine der Frauen. Und jede einzelne gibt Antworten, die so wohlüberlegt sind, dass man davon ausgehen kann, dass die Hack Night kein schlechter Ort ist, um eine bessere Entwicklerin zu werden.

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 IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
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Bonita.M 20. Dez 2018

Das ist völliger Schwachsinn! Man kann auch bei Funktionen mit sprachlichem Standard...

sg-1 18. Dez 2018

Das erinnert mich dran, dass ich noch Bier zu hause habe. Danke für die Erinnerung...

MickeyKay 07. Dez 2018

Witzig, dazu halte ich gleich in einer Stunde einen Vortrag und stelle dort einen...

der_wahre_hannes 05. Dez 2018

Nordkorea natürlich.

crazypsycho 29. Nov 2018

Das kenne ich. Ich mache daher immer mal zwischendurch kurze Pausen. Einmal natürlich um...


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