IT-Forschung Open Access: ACM schaltet kostenlosen Zugriff auf Dokumente frei
Die weltweit aktive Association for Computing Machinery (ACM) wird ab dem nächsten Jahr wissenschaftliche Publikationen für alle öffentlich machen. Der Open Access startet am 1. Januar 2026. Das erklärte die ACM in einer Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) .
"Diese Änderung spiegelt den seit Langem bestehenden und lauter werdenden Ruf der globalen Informatikgemeinschaft nach einer besseren Zugänglichkeit, besseren Auffindbarkeit und besseren Wiederverwendbarkeit von Forschungsergebnissen wider" , heißt es.
Das Institut stellt diverse Dokumente, Magazine und Bücher in seiner ACM Digital Library kostenlos zur Verfügung. Die Datenbank kann über ein Eingabefeld auch nach bestimmten Dateien oder Themenbereichen durchsucht werden. Generell werden hier Arbeiten angeboten, die sich auf den IT- und Tech-Sektor konzentrieren.
Zugriff frei, Rechte geschützt
Der Open Access bedeutet, dass die meisten Menschen offenen Zugriff auf die Daten haben. Das soll vor allem die Community vergrößern und Forschung möglichst vielen Menschen zugänglich machen.
Die Autoren behalten allerdings ihre Urheberrechte und die ACM wird diese Rechte weiterhin durchsetzen. Das soll die Ersteller von Arbeiten ermutigen, ihre Werke in der Datenbank zu veröffentlichen.
All das wird die ACM unter anderem über ein Premium-Abonnement finanzieren. User mit Premium-Edition-Zugriff erhalten unter anderem KI-Features wie Zusammenfassungen von Arbeiten oder einen automatisch generierten Audio-Podcast, der Konferenzen zu bestimmten Themen zusammenfasst. Dazu kommen eine erweiterte Suchfunktion und Zugriff auf Artikel-Metadaten wie Indexbegriffe, Zitierungen und Download-Metriken.