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IT-Fachkräftemangel:
Freie sind gefragt

Vom Fachkräftemangel in der IT profitieren vor allem die Freiberufler - und das vergrößert wiederum den Mangel an Festangestellten. Die Lösung des Problems muss von außen kommen.
/ Anke Kotte
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Viele Firmen suchen dringend nach den relativ wenigen IT-Spezialisten, die fest in einem Unternehmen arbeiten wollen. (Bild: slon_dot_pics/pexels.com)
Viele Firmen suchen dringend nach den relativ wenigen IT-Spezialisten, die fest in einem Unternehmen arbeiten wollen. Bild: slon_dot_pics/pexels.com

Geht es um das Thema Fachkräftemangel, wendet sich der sorgenvolle Blick vor allem auf die IT-Branche. Dieser Bereich ist nach Handwerk und Vertrieb(öffnet im neuen Fenster) am stärksten davon beeinträchtigt. Von dem Mangel profitieren Selbstständige und Firmen im Ausland, wohin immer mehr Projekte ausgelagert werden. Andererseits konkurrieren beide auch miteinander. Die vielen IT-Selbstständigen können sich also nicht auf der derzeitig guten Situation ausruhen.

Die Zahlen sprechen zunächst einmal für sie: Denn derzeit sind laut dem Digitalverband Bitkom(öffnet im neuen Fenster) in Deutschland 82.000 IT-Stellen unbesetzt. In einer vielzitierten Umfrage unter 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen vom Dezember 2018 sagten 82 Prozent, sie hätten einen Mangel an IT-Spezialisten, Tendenz steigend. Die Berechnung der Zahl freier Stellen beruht auf offenen Stellenausschreibungen, nach der Form des Anstellungsverhältnisses wurde nicht explizit gefragt. Dem stehen laut Agentur für Arbeit(öffnet im neuen Fenster) 23.000 Arbeit suchende IT-Leute gegenüber, Tendenz sinkend.

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