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Weder Freie noch Outsourcing lösen den Fachkräftemangel

So attraktiv die Jobaussichten für IT-Fachkräfte auch sind und so viel auch ins Ausland outgesourct wird: Das Problem des Fachkräftemangels ist dadurch nicht gelöst. Derzeit sind in Deutschland etwa eine halbe Million Stellen in MINT-Berufen unbesetzt - neben den Informatikern gehören dazu Naturwissenschaftler, Ingenieure und IT-Fachkräfte.

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Bis 2021 benötigt Deutschland durchschnittlich 258.600 neue MINT-Fachkräfte pro Jahr, damit die Arbeit erledigt werden kann. Ab 2027 müssten es 287.000 sein, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (iwd) ermittelt (PDF). Das iwd fordert deshalb "eine Stärkung der dualen Ausbildung, gezielte Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte und die Verbesserung der MINT-Bildung in Schulen".

Letztlich wird es wohl eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik und Bildungsinvestitionen brauchen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Denn angesichts der demografischen Entwicklung verschärft sich die Situation weiter. Taner von Honeypot meint: Würde sich Deutschland mehr ausländischen IT-Spezialisten öffnen, gäbe es keinen Mangel. "Lokal gibt es in Deutschland einen Mangel an IT-Spezialisten, global nicht wirklich", sagte er kürzlich Heise.de. Wenn sich ein deutsches Unternehmen internationalen Mitarbeitern öffne, könne es vakante IT-Positionen auch besetzen.

Doch dem steht nach Meinung aller befragten Experten noch die deutsche Unternehmenskultur entgegen, die stark auf die deutsche Sprache ausgerichtet ist. "Man muss sich öffnen. Die innovativen Tech-Firmen in Hamburg, München und Berlin haben verstanden, dass man sonst niemanden gewinnen kann. In den Mittelstandsfirmen oder in den größeren Konzernen, die sich auch langsam modernisieren, ist die Firmenkultur noch sehr deutschsprachig", sagt Kaya Taner. Aber dort seien bereits erste vielversprechende Schritte zu sehen, indem in Innovation Hubs oder einzelnen Projekten Englisch als gemeinsame Sprache eingeführt werde.

"Deutschland ist nach wie vor kein Einwanderungsland. Es ist nie gelungen, in großem Stil internationale IT-Fachleute nach Deutschland zu locken", sagt auch Analyst Matthias Teichmann. Die USA, Kanada, Großbritannien oder Australien strahlten da eine andere Faszination aus. "Ab 2020 wird das Einwanderungsgesetz in Kraft treten. Mal schauen, welche Anreize es geben wird."

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ed.meloG.murof 18. Aug 2019

moin, sach ma arbeitest du zufällig bei ner FA in der Boxhagener Str. ;)

JackIsBack 07. Aug 2019

keine Ausbildung - E1 bis E5 Ausbildung - E5 bis E9 Studium / Bachelor - E10 bis E12...

Bluejanis 07. Aug 2019

Ich bin in der selben Situation, die Agentur verdient jede Stunde ihre Prozente mit. Bei...

JackIsBack 07. Aug 2019

Wenn du aus der freien Wirtschaft kommst: Deine bisherige Berufserfahrung wird da auch...

gadthrawn 07. Aug 2019

"Das belegt die kürzlich veröffentlichte Studie IT-Freiberufler von IDG Research...


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