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IT-Experten: Mehr Erstsemester, aber nicht mehr Informatik-Absolventen

Fast 20 Prozent mehr Studienanfänger gibt es im Fach Informatik. Doch die Zahl der Studienabbrecher bleibt mit fast 50 Prozent weiter sehr hoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Studenten in München
Studenten in München (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

An den Hochschulen sind im vergangenen Jahr 48.423 Studienanfänger im Fach Informatik verzeichnet worden. Das ist ein Anstieg um 17,8 Prozent oder mehr als 7.000 verglichen mit dem Vorjahr. Doch nach Berechnungen des IT-Branchenverbands Bitkom kamen 2011 nur rund 16.390 Hochschulabsolventen aus den IT-Disziplinen auf den Arbeitsmarkt. Damit liegt die Absolventenzahl etwa auf Vorjahresniveau und stieg nur um 1,5 Prozent.

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Die Abbrecherquote mit fast 50 Prozent bei der Informatik war an den Hochschulen weiterhin sehr hoch.

Die Zahl der IT-Azubis legte um 9,2 Prozent auf 14.961 zu. "Die Initiativen, um mehr junge Menschen für technische Berufe und für die IT-Branche zu begeistern, zeigen Erfolge", sagte Bitkom-Chef Dieter Kempf.

Der Zuwachs bei anderen technischen Studienfächern war noch stärker als in der Informatik, etwa im Maschinenbau mit 21,3 Prozent oder in der Elektrotechnik mit 22 Prozent. Kempf wiederholte, dass die Branche gegenwärtig 43.000 unbesetzte Stellen für IT-Spezialisten besetzen müsse.

Die Universitäten zeigten im Fach Informatik im Jahr 2011 einen besonders kräftigen Zuwachs um 29,9 Prozent auf 25.756 Erstsemester. An den Fachhochulen immatrikulierten sich mit 22.667 Studenten 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach Angaben des Bitkom stellten Unternehmen der IT-Branche etwas mehr Ausbildungsstellen zur Verfügung, als nachgefragt wurden. Bis September 2012 wurden 3,9 Prozent mehr Ausbildungsplätze gemeldet. Auf zehn gemeldete Ausbildungsplätze kamen dabei neun Bewerber. Bei den Auszubildenden waren im Jahr 2011 erneut die Fachinformatiker mit 9.797 neuen Verträgen (plus 13,2 Prozent) am stärksten vertreten, gefolgt von 2.956 Azubis in der Gruppe der kaufmännischen IT-Berufe (plus 3,8 Prozent). Rund 2.035 Ausbildungsverträge wurden mit angehenden Systeminformatikern und IT-Systemelektronikern geschlossen - das ist bei diesen eher hardwareorientierten Berufsbildern ein Rückgang um rund 7,5 Prozent. Mit 14.612 Azubis beendeten im Jahr 2011 etwa ebenso viele ihre IT-Ausbildung erfolgreich wie im Vorjahr mit 14.421.

Sowohl bei den Ausbildungsberufen als auch an den Hochschulen sind Frauen weiterhin stark in der Minderzahl. Von den Studierenden im ersten Semester sind 19,9 Prozent weiblich. Damit liegt der Frauenanteil leicht über dem Vorjahr mit 19,5 Prozent. Bei den Auszubildenden im ersten bis dritten Jahr findet sich nur auf knapp jeder zwölften Lehrstelle (8,4 Prozent) eine Frau. Das ist gegenüber 2010 mit 8,7 Prozent sogar ein Rückgang.



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Nadine Martin 22. Jan 2013

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Clown 23. Nov 2012

Ich glaube, dass das hier in der Tat der Casus Knacktus der gesamten Diskussion ist: Die...

Xiaolian 23. Nov 2012

Algorithmen, Datenstrukturen und abstrahierendes Denken in allen Ehren, aber was ist das...

Xiaolian 23. Nov 2012

Wo sind die vielen Studienanfänger der ET? Hat jemand konkrete Hochschulzahlen, die dies...

Xiaolian 23. Nov 2012

Von den rhetorischen Kenntnissen der Bewerber abgesehen, wo liegt eurer Meinung nach die...


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