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Gewinn soll um 140 Prozent gesteigert werden

Seit dem Jahr 2015 läuft daher unseren Informationen zufolge ein internes Umstrukturierungsprogramm, das von der Geschäftsleitung unter Vorsitz von Helmut Binder und Ralph Hartwig angestoßen wurde. Die Leitungsebene gab offenbar das Ziel aus, den Gewinn des Unternehmens deutlich zu steigern: Unsere Quelle berichtet von einer angestrebten Erhöhung vor Steuern (EBIT) um 140 Prozent im Jahr 2016. Ziel ist es offenbar, die Marge an den Branchendurchschnitt anzupassen.

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Um dies zu erreichen, sollen intern Kosten eingespart werden. Ein Mittel dazu: die Veränderung der variablen Gehaltsanteile der Mitarbeiter. Diese werden zum Teil bereits als Vorauszahlung mit dem monatlichen Gehalt ausgezahlt und am Ende des Jahres auf Basis der erreichten Ziele festgelegt. Werden diese nicht im vollen Umfang erreicht, könnten Mitarbeiter sogar in die Lage kommen, bereits erhaltene Gelder an das Unternehmen zurückzuzahlen.

Nach Informationen von Golem.de wurden einigen Mitarbeitern im Unternehmen aber erst Mitte des Jahres 2016 neue Zielvereinbarungen vorgelegt, die neue Ziele für das gesamte Jahr vorschreiben. "Die Ziele wurden im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich hochgesetzt. Dieser Umstand war den betroffenen Mitarbeitern Anfang des Jahres noch nicht bekannt - die Vereinbarungen gelten aber trotzdem." Mitarbeiter mussten somit ein halbes Jahr lang Ziele erreichen, von denen sie noch gar nichts wussten. Daher sei zu befürchten, so unsere Quelle, dass sie Einbußen beim Gehalt hinnehmen müssten.

Sind 140 Prozent "moderat"?

Materna selbst kommentiert die Umstrukturierungen wie folgt: "Dass Wirtschaftsunternehmen regelmäßig die Ertrags- und Kostensituation ihres Handelns überprüfen, ist ein normaler Prozess. Dass Veränderungen in diesen Strukturen auch entsprechende Maßnahmen nach sich ziehen, um unternehmerisch gewissen Trends entgegensteuern zu können, ebenfalls." Deswegen strebe man eine "moderate Erhöhung des EBIT an".

Die Befürchtungen, dass sich die neuen Zielvereinbarungen als Problem für die Mitarbeiter entpuppen könnten, bezeichnet das Unternehmen als "hypothetisch" und verweist darauf, dass die variablen Anteile in den vergangenen beiden Jahren unter Berücksichtigung der Beschäftigtenzahl "nahezu identisch" ausgefallen seien. Das ermöglicht aber natürlich keinen Rückschluss auf die in diesem Jahr zu erwartenden Prämien. Dass die neuen Zielvereinbarungen zu Einbußen führen können, bestreitet das Unternehmen nicht.

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tröt42 28. Jan 2019

Natürlich werden wir ITler regelmäßig von Headhuntern angeschrieben. Aber wie hier schon...

sfreund 21. Okt 2016

Sehr geehrter Herr fordprefect42, aus welcher meiner Äußerungen glauben Sie...

grorg 19. Okt 2016

und was ich von ihm in den letzten Monaten gehört habe ist ziemlich 1:1 dieser Artikel...

theWhip 17. Okt 2016

Von innen sieht jedes Hamsterrad wie eine Leiter aus...

gadthrawn 17. Okt 2016

Meist wissen die Miarbeiter, warum sie genau diesen Betriebsrat gewählt haben. Und zwar...


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