Abo
  • Services:

IT-Dienstleister: Daten von 400.000 Unicredit-Kunden kompromittiert

Erneut hat eine Bank Probleme mit Ihrer IT: Informationen über 400.000 Unicredit-Kunden aus Italien wurden kopiert. Die Bank will die Probleme behoben haben und investiert in die Datensicherheit.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Unicredit-Filiale.
Eine Unicredit-Filiale. (Bild: Filipo Monteforte/Getty Images)

Die Bank Unicredit hat bestätigt, dass private Informationen über rund 400.000 Kunden in falsche Hände gelangt sind. Betroffen sind nach Angaben der Bank Kunden aus Italien, die Sicherheitslücke soll mittlerweile geschlossen worden sein.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe

Die Informationen wurden offenbar bei zwei verschiedenen Angriffen kopiert. Der erste Angriff fand demnach im September und Oktober 2016 statt, ein zweiter Angriff wurde erst vor kurzem identifiziert und soll im Juni und Juli 2017 stattgefunden habe. Insgesamt sollen 400.000 Daten betroffen sein. Der Zugriff soll über einen "unautorisierten Zugang durch einen italienischen Dienstleister" erfolgt sein. Die Informationen beziehen sich auf Kredite von Privatkunden.

Kein Zugriff auf Kundenaccounts möglich

In einer Investorenmitteilung schreibt die Bank: "Es wurden keine Daten abgerufen, die einen Zugriff auf Kundenaccounts zulassen oder für illegale Transaktionen genutzt werden können, wie etwa Passwörter." Es seien aber "persönliche Daten" und IBAN-Nummern abgerufen worden. Unicredit hat nach eigenen Angaben einen internen Audit veranlasst und will eine Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft in Mailand einreichen. Die von den Angreifern verwendete Schwachstelle soll mittlerweile geschlossen worden sein.

Betroffene Kunden sollen von dem Unternehmen kontaktiert werden. Unicredit schreibt, dass "Datensicherheit und IT-Security" eine Top-Priorität hätten; in den kommenden Jahren sollen 2,3 Milliarden Euro in die Verbesserung der eigenen IT investiert werden. Neben dem Verlust von Daten treten bei Banken immer wieder Probleme mit der IT auf, so dass falsche Kontostände angezeigt werden oder Buchungen nicht ausgeführt werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  2. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  3. (nur für Prime-Mitglieder)
  4. 77€ (Vergleichspreis 97€)

plutoniumsulfat 26. Jul 2017

Datensicherheit schön und gut, hätte hier jetzt aber auch nicht viel geholfen. Außer...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /