IT-Budgets unter Druck: Lizenz- und Tokenkosten blockieren Geld für IT-Modernisierung
IT-Verantwortliche müssen immer stärker in einem Spannungsfeld aus finanziellem Druck und technologischem Fortschritt agieren. Zu diesem Schluss kommt die Lünendonk-Studie 2026(öffnet im neuen Fenster), für die mehr als 100 IT-Dienstleister und über 200 IT-Führungskräfte befragt wurden.
Die Mehrheit der Befragten gab dabei an, dass Investitionen in die Cybersicherheit (92 Prozent) und die Modernisierung von IT-Systemen (74 Prozent) die wichtigsten Themen für die Jahre 2026 und 2027 sein werden. Dicht darauf folgen Weiterbildungen von Mitarbeitern (70 Prozent) und digitale Souveränität sowie Systemintegration (jeweils 69 Prozent).
Das größte Potenzial für den Einsatz von künstlicher Intelligenz sehen die Umfrageteilnehmer in den Bereichen Softwareentwicklung (83 Prozent) und Cybersicherheit (80 Prozent). In 70 Prozent der befragten Unternehmen existieren zudem bereits Pläne, KI für die automatisierte Bearbeitung von Tickets im IT-Support einzusetzen.
Lizenzkosten und verbrauchsabhängige Abrechnungsmodelle binden Budgets
Obwohl etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen in der Befragung angibt, ihre IT-Budgets erhöht zu haben, bleibt der finanzielle Spielraum begrenzt, weil zur Verfügung stehende Gelder etwa durch steigende Lizenzkosten und verbrauchsabhängige Abrechnungsmodelle für KI-Dienste gebunden werden.
Laufende Kosteneinsparungen und die angespannte Konjunkturlage haben zur Folge, dass KI-Investitionen in Unternehmen deutlich stärker auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Gleichzeitig soll KI aber auch eine zentrale Rolle dabei spielen, mehr Wirkung aus dem zur Verfügung stehenden Budget zu erzielen.
Ob sich Investitionen in KI für Unternehmen rentieren, hängt nicht nur davon ab, die Technologie ordentlich in bestehende Prozesse zu integrieren. Firmen sollten sich auch grundlegend mit ihren Arbeitsabläufen beschäftigen, um etwa gewonnene Arbeitszeit sinnvoll zu reinvestieren.
- Anzeige Hier geht es zu Künstliche Intelligenz: Wissensverarbeitung bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


