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IT-Bildung für Schüler:
Calliope Mini kann vieles - und könnte noch mehr

Der Calliope Mini ist ein Einplatinencomputer für den Bildungsbereich, besonders für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Durchgesetzt hat er sich bislang nicht. Dabei hätte er das Potenzial dazu, leider wird es nicht genutzt.
/ Karsten Lüth
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Anschlussfreudiger Seestern: der Calliope mini mit Zubehör im Starter-Set (Bild: https://calliope.cc/presse)
Anschlussfreudiger Seestern: der Calliope mini mit Zubehör im Starter-Set Bild: https://calliope.cc/presse

Schüler für Technik und Informatik zu begeistern, ist wichtig. In Deutschland fehlen haufenweise IT-Spezialisten, gleichzeitig wird der IT-Nachwuchs durch die Hire-and-Fire-Mentalität mancher Tech-Firmen verschreckt. Ein Weg, Kinder und Jugendliche für das Thema zu interessieren, sind Bastelrechner in der Schule. Der Calliope Mini ist so einer. Aber seine Möglichkeiten werden nicht ausgeschöpft - leider.

Es scheint nicht gut laufen für Softwareentwickler: Amazon will 10.000 Mitarbeiter entlassen, weil niemand mit Alexa einkaufen geht , Meta wird massenweise Entwickler feuern, weil sich niemand für das Metaverse interessiert , und nur der liebe Gott und Elon Musk wissen, wie viele Menschen bei Twitter am Ende noch ihren Job haben werden . Bei jungen Menschen das Interesse für Informatik und Elektronik zu wecken, wird schwieriger, wenn Großkonzerne ihre Fachkräfte wie Saisonarbeiter behandeln und je nach Aktienkurs oder Laune heute einstellen und morgen dann wieder feuern. Und das bei derzeit über 130.000 fehlenden IT-Fachkräften(öffnet im neuen Fenster) .

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