Auch IT-Jobs sind gefährdet, aber das ist kein Grund zur Sorge

"Die Sicherheit der Arbeitsstelle hängt von der Firma ab und nicht von der Qualifikation der Mitarbeiter", sagt Professor Axel Plünnecke, Bildungsexperte am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Wenn eine Geschäftsidee nicht funktioniert, muss die Firma schließen und der Job ist weg. "Für IT-Profis ist das nicht dramatisch, denn die finden schnell eine neue Stelle", sagt Plünnecke.

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Eine weitere Gefahr des Jobverlusts liegt in mangelnder Weiterbildung. Weil es eine hohe Dynamik an neuen IT-Entwicklungen gibt, ist der Fortbildungsbedarf bei Informatikern hoch. "Wer nicht am Ball bleibt, kann durchaus Probleme bekommen, wenn vor allem neues Wissen gesucht wird ", sagt der Professor. Das Angebot an Informatikern lässt sich zudem nicht beliebig steigern, denn das Studium ist schwer und hat in der Mathematik und den Interessen der jungen Leute seine Grenzen.

Absolut positiv an der Arbeitsmarktsituation ist: "IT-Fachkräfte gehören zu den gesuchtesten Tätigkeiten überhaupt, deshalb ist deren Zufriedenheit mit ihrem Job relativ hoch", sagt Plünnecke. Wenn nicht, wechseln sie so lange, bis sie etwas Passendes gefunden haben. Denn ihrer exponierten Stellung sind sich die Experten für Bits und Bytes durchaus bewusst.

Wechselwillige IT-Experten sind schwer zu finden

Die Wechselwilligen sind die Kandidaten, die suchende Unternehmen erst einmal finden müssen. Für manche IT-Tätigkeiten ist das allerdings aussichtslos. "SAP-Personal suchen wir schon gar nicht mehr, weil es kein verfügbares gibt", sagt Reinhard Scharff, Geschäftsführer der Stuttgarter Personalberatung Die Stellenbesetzer. Bei anderen IT-Stellen agiert die Personalberatung ausschließlich über die Direktansprache, also das Headhunting, zu Vermittlungshonoraren, die prozentual vom voraussichtlichen Jahresgehalt abhängen. "Unter 25.000 Euro Honorar geht da gar nichts mehr", sagt Scharff. Die Agentur ist deshalb erfolgreich, weil sie inkognito agieren kann.

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Ganz zu schweigen von den professionellen Headhuntern, die in der Lage sind, jedes bestehende Arbeitsverhältnis, bei dem auch nur eine Kleinigkeit nicht so ist, wie es der ITler haben will, ins Wanken bringen zu können und den Kandidaten soweit zu verunsichern, dass er in vielen Fällen zumindest ein Gespräch mit ihnen führt. Das Alter spielt bei den Kandidaten schon gar keine Rolle mehr.

Für Scharff sind IT-Experten aktuell die ungekrönten Könige des Arbeitsmarkts. "Das wird auch sicher fünf bis zehn Jahre so bleiben."

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 Hohe Gehälter, wenig Steigerung
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Trockenobst 10. Aug 2019

Wenn das alles so die letzten Jahre weitergeht wie es schon seit 20 Jahren läuft, wird...

eric33303 09. Aug 2019

ja genau!!111!!1! Das darf man ja wohl noch sagen dürfen!!11!!1!!1!

Toleg 09. Aug 2019

die haben nur eine Lücke gefunden und nutzen sie aus. Denn diese Tätigkeit sollte...

buggy 08. Aug 2019

Genau, weil die seriöse Karriere gibts auch nicht. Das ist geflunkert.

Eheran 07. Aug 2019

Was wie wo? Bei dem anderen Artikel geht es um einen ist-Zustand, der jedoch...



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