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Hohe Gehälter, wenig Steigerung

2018 lag der Entgeltzuwachs, also die Gehaltssteigerung, über alle Berufe hinweg bei 4,8 Prozent, in den IT-Berufen sind es bescheidene 2,1 Prozent gewesen. "Jedoch ist das Entgeltniveau bei IT-Kräften sehr hoch, was durchaus als Hinweis auf einen ausgeprägten Fachkräftemangel interpretiert werden kann", sagt Beckmann. 2018 lag das mittlere monatliche Entgelt von ITlern bei 5.028 Euro. Über alle Berufe gemessen betrug der Mittelwert 3.479 Euro.

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Soviel zur aktuellen und wahrlich nicht schlechten Situation von IT-Fachkräften am Arbeitsmarkt. Eine Einschätzung für die weitere Entwicklung aufgrund angekündigter Entlassungen, etwa bei der Deutschen Bank und in der Automobilindustrie, sowie nachlassender Konjunktur insgesamt gibt Alexander Kubis, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAB: "Wir jammern wirklich auf sehr hohem Niveau: Die Arbeitslosenzahlen gingen stark zurück, die Beschäftigung nimmt weiter zu."

Die angekündigten Entlassungen stammen meist von Großbetrieben und die sind für den Arbeitsmarkt nicht repräsentativ, weil die meisten Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Betrieben arbeiten. Das sind in Summe rund 70 Prozent aller Mitarbeiter in Deutschland.

Nicht alle ITler sind gefragt

"Seit etwa einem Jahrzehnt findet ein starker Personalaufbau bei IT-Fachkräften in den Unternehmen statt", sagt Kubis. Der Grund ist klar: Digitalisierung überall. Der größte Beschäftigungsaufbau an IT-Personal fand in den drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg statt sowie in den beiden südlichsten Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, und - überraschenderweise - in Schleswig-Holstein. Das Angebot an IT-Spezialisten steigt zwar durch immer mehr Informatikabsolventen, doch die Nachfrage wächst stärker, so dass die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage immer weiter auseinanderklafft.

Allerdings nicht für alle Qualifikationen unter den IT-Experten, so Kubis: "Die am wenigsten qualifiziert sind, sind am meisten gefährdet von Arbeitslosigkeit." Ein Vergleich des IAB unter den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen zeigt das deutlich. Bei den Tätigkeiten, die keinen Bildungsabschluss erfordern, kommen auf 456 Arbeitslose 100 offene Stellen. Bei denjenigen mit Berufsabschluss sind es 167 und mit akademischem Abschluss ist das Verhältnis mit 1:1 ausgeglichen.

"Es spricht wenig dafür, dass die Nachfrage nach IT-Personal in den kommenden fünf Jahren zurückgehen wird", sagt Kubis. Die Gruppe der hochqualifizierten unter den IT-Fachkräften wird weiterhin stark nachgefragt, auch wenn die Wirtschaft etwas schwächelt.

Die Arbeitsplatzsicherheit für akademisches IT-Personal ist zwar extrem hoch. In absoluter Sicherheit vor einem Arbeitsplatzverlust können sie sich dennoch nicht wiegen.

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Trockenobst 10. Aug 2019

Wenn das alles so die letzten Jahre weitergeht wie es schon seit 20 Jahren läuft, wird...

eric33303 09. Aug 2019

ja genau!!111!!1! Das darf man ja wohl noch sagen dürfen!!11!!1!!1!

Toleg 09. Aug 2019

die haben nur eine Lücke gefunden und nutzen sie aus. Denn diese Tätigkeit sollte...

buggy 08. Aug 2019

Genau, weil die seriöse Karriere gibts auch nicht. Das ist geflunkert.

Eheran 07. Aug 2019

Was wie wo? Bei dem anderen Artikel geht es um einen ist-Zustand, der jedoch...


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