IT an Schulen: Informatik wird an Schweizer Schulen zum Pflichtfach

Informatik ist für die Schweiz ein wichtiges Fach. Daher beschließt das Land, es als Pflichtunterricht an Schulen zu lehren. Vermittelt werden soll den Schülern ein Verständnis von Programmiersprachen, Netzwerktechnik und Sicherheitsaspekten.

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Schweizer Schüler sollen den Umgang mit Computern besser lernen.
Schweizer Schüler sollen den Umgang mit Computern besser lernen. (Bild: Pexels.com/CC0 1.0)

In der Schweiz soll Informatikunterricht zum Pflichtfach werden. Das beschließt die im Land operierende Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK. Ab dem 1. August soll der Beschluss in Kraft treten, wonach alle Schweizer Gymnasien das Fach als Pflichtfach anbieten müssen - allerdings haben diese Zeit bis zum Schuljahr 2022/2023, um das Vorhaben umzusetzen. Kantone dürfen es selbstständig aber auch bereits vorher durchführen.

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Die EDK begründet ihre Entscheidung damit, dass die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien immer weiter zunimmt. Informatik als Pflichtfach sei eine sinnvolle Stärkung von MINT-Fächern. Informatik wird zusammen mit den Fächern Wirtschaft und Recht als Pflichtfach aufgenommen. Der Anteil des Lernbereichs an der gesamten Unterrichtszeit soll um etwa zwei Prozent von 25 bis 35 Prozent auf 27 bis 37 Prozent angehoben werden. Diese marginale Änderung lässt vermuten, dass Informatik entweder als Wahlpflichtfach oder mit recht wenigen Wochenstunden eingeführt wird.

Eher eine allgemeine als spezialisierte Bildung

Das Pflichtfach wird sich an den neuen Rahmenlehrplan für Informatik halten, nachdem eine recht breitgefächerte Bildung in diesem Bereich angestrebt wird. Dazu zählen Grundzüge von Programmiersprachen, Einführung in Netzwerktechnik oder Sicherheitsaspekte der digitalen Kommunikation. Fundiertes Wissen sollen die Schüler im Bereich der Hintergründe einer Informationsgesellschaft erhalten.

Es geht also anscheinend eher darum, Schülern ein grundlegendes Verständnis und ein Interesse an der Informatik zu vermitteln. Zukünftige Programmierer, Systemadministratoren und Ingenieure werden dann weiterhin an den Universitäten und in Unternehmen ausgebildet. Momentan gibt es an Schweizer Schulen ICT-Grundkurse zum Umgang mit Computern und, wie in Deutschland auch, Informatik als Wahlfach.

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plutoniumsulfat 06. Jul 2018

Stimmt, die Kids haben eh schon zu viel Bewegung.

lestard 05. Jul 2018

Dem Beitrag kann ich weitgehend zustimmen. Ich würde nicht auf Medienkompetenz-Unterricht...

Niveauacreme 04. Jul 2018

Meine Schule hatte damals einen "Computerraum" mit ca. einem Dutzend Apple II (immer zwei...

TheUnichi 04. Jul 2018

Informatik =/= Programmierung.

lestard 04. Jul 2018

Sicher nicht. Nur der Umkehrschluss, dass weil einmal eine Frau abgebildet wird, wäre das...



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