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IT-Abteilungen:
Mein Freund, der Automat

Warum es gerne mal eine Woche dauert, bis man einen digitalen Lizenzschlüssel bekommt, und andere Rätsel unserer Zeit.
/ Felix Uelsmann
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Viele haben Angst, dass ihr Job wegautomatisiert werden könnte. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Viele haben Angst, dass ihr Job wegautomatisiert werden könnte. Bild: Martin Wolf / Golem.de

Träge, nerdig, überfordert – diese Begriffe dürften vielen durch den Kopf gehen, wenn sie an die IT-Abteilung in einem Großkonzern denken. Anwender und Entwickler haben oft das Gefühl, dass die Abteilung, die sie unterstützen soll, ineffizient, langsam oder sogar ablehnend agiert.

In meiner Zeit als externer Berater im Bereich IT-Security war ich in mehreren Unternehmen in ganz Deutschland eingesetzt. Wenn ich beispielsweise eine Software-Lizenz benötigte, musste ich einen Antrag stellen. Der musste dem internen Verantwortlichen übergeben werden, dieser musste ihn prüfen und weiterleiten. Die Kette ging weiter beim Einkauf, der eine neue Lizenz bestellen musste – händisch versteht sich -, um sie dann über denselben Weg an mich zurückzuleiten. Das hat mit Effizienz herzlich wenig zu tun. Woran liegt es, dass Aufgaben so unnötig lange dauern, und was lässt sich dagegen tun?

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