ISSpresso: Kaffee für die ISS-Astronauten

Wenn alles gut geht, muss Samantha Cristoforetti auf der ISS nicht auf ihren Espresso verzichten: Der Kaffeeröster Lavazza und das Weltraumunternehmen Argotec haben eine Kaffeemaschine für die Schwerelosigkeit entwickelt. Sie soll mit der italienischen Astronautin zur Raumstation fliegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaffeevollautomat ISSpresso: verschiedene Kaffees, Tees und Brühe
Kaffeevollautomat ISSpresso: verschiedene Kaffees, Tees und Brühe (Bild: Agrotec)

Er vermisse seinen Espresso, maulte im vergangenen Jahr der italienische Astronaut Luca Parmitano während seines Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). Seine Nachfolgerin Samantha Cristoforetti muss möglicherweise nichtauf ihre tägliche Dosis Koffein verzichten: Zwei italienische Unternehmen haben eine Kaffeemaschine für die ISS entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker:in Systemintegration (w/m/d)
    Bistum Hildesheim, Hildesheim
  2. IT-Mitarbeiter*in (m/w/d) (Systemadministration / Support/IT-Projektmanagement)
    Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover
Detailsuche

ISSpresso heißt das Gerät folgerichtig, das der Kaffeeröster Lavazza zusammen mit Argotec entwickelt hat. Es ist ein Kaffeevollautomat, der eigens für die Schwerelosigkeit konstruiert ist. Argotec entwickelt Astronautennahrung und liefert diese an die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) für die Versorgung der europäischen ISS-Besatzungen.

Neue Konstruktion

Da sich Flüssigkeiten unter der weitgehenden Schwerelosigkeit, die auf der ISS herrscht, anders verhalten als auf der Erde, musste eine neue Konstruktion ersonnen werden. So seien die Kunststoffrohre durch Stahlrohre ersetzt worden, die einem Druck von 400 bar standhielten, erklärt Argotec. Mit allen nötigen Sicherheits- und Backup-Systemen wiege die Maschine 20 Kilogramm.

Neben einem Espresso brüht sie auch andere Kaffeesorten sowie Tee oder Brühe. ISSpresso könne damit auch zum Rehydrieren von Astronautennahrung benutzt werden, sagen die Entwickler. Ein Prototyp werde derzeit getestet.

Haute Cuisine im All

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mussten die ersten Raumfahrer noch mit wenig ansprechender Kost aus der Tube - der berüchtigten Astronautennahrung - auskommen, haben die Raumfahrtagenturen inzwischen den Speisezettel deutlich erweitert. Gerade bei einem mehrmonatigen Aufenthalt auf der ISS dürfte das die Laune der Besatzung heben. Für lange Flüge, etwa zum Mars, lässt die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen 3D-Drucker entwickeln, der Pizza-artige Speisen zubereiten soll.

Bis der Essensdrucker fertig ist, wird es noch eine Weile dauern. Anders die galaktische Kaffeemaschine: Ziel ist laut Argotec, die ISSpresso der ISS-Expedition 42, der Cristoforetti angehören wird, mitzugeben. Die Luftwaffenoffizierin wird als erste italienische Astronautin im November 2014 zur ISS fliegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 17. Jun 2014

Na, da sag' doch noch mal einer, der normale Bürger hätte nichts von der Raumfahrt...

yast 16. Jun 2014

1. ist die ISS nicht geostationär 2. Ist der Transport das was kostet + Platzverbrauch

Rababer 16. Jun 2014

Das mit der Dusche kann ich mir kaum vorstellen. Total dumm wenn dort unnötig viel...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Meta
"Es ist euer Job, euch in Horizon Worlds zu verlieben!"

Amüsante Auszüge aus Memos von Meta zeigen, dass nicht mal die Entwickler von Horizon Worlds gerne in ihre virtuelle Welt eintauchen.

Meta: Es ist euer Job, euch in Horizon Worlds zu verlieben!
Artikel
  1. Corning: Moderne Glasfaser ist ihren Vorgängern nur wenig ähnlich
    Corning
    Moderne Glasfaser ist ihren Vorgängern nur wenig ähnlich

    Lichtwellenleiter sind eine alte Technik. Heute müssen sie für Glasfaser-Verkabelung in Gebäuden fast neu erfunden werden.

  2. Klage gegen Datenschutzaufsicht: Bundeskriminalamt weigert sich, Funkzellendaten zu löschen
    Klage gegen Datenschutzaufsicht
    Bundeskriminalamt weigert sich, Funkzellendaten zu löschen

    Das BKA will gesammelte Überwachungsdaten nicht löschen müssen. Deswegen klagt die Polizei gegen einen Bescheid des obersten Datenschützers.
    Eine Exklusivmeldung von Lennart Mühlenmeier

  3. Justizminister: Ausweiskopien sollen aus dem Handelsregister gelöscht werden
    Justizminister
    Ausweiskopien sollen aus dem Handelsregister gelöscht werden

    Im Online-Handelsregister lassen sich persönliche Daten wie Ausweiskopien oder Unterschriften einfach abrufen. Justizminister Marco Buschmann will das ändern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Prime-Filme leihen für je 0,99€ • iPhone 14 Plus jetzt erhältlich • Günstig wie nie: Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, KF DDR5-5600 16GB 99,39€, Logitech Gaming-Maus 69,99€, MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 429€ • NfS Unbound vorbestellbar • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /