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KI-Agenten als Ermittler

Nähere Auskünfte gibt es nur auf der Messe selbst, bei der Journalisten keinen Zutritt haben. Auf der Website kann man ebenfalls nur mit einer offiziellen Mailadresse einer Behörde Zugang zu einem Demo-Video beantragen.

Bei Unternehmen wie Blackscore aus Singapur, deren Plattformen nach eigenen Angaben in mehr als 30 Ländern eingesetzt werden, erfährt man etwas mehr. Die 2019 gegründete Blackscore(öffnet im neuen Fenster) präsentiert sich als einzige genuine KI-Plattform, bei der KI-Agenten sämtliche Investigationen erledigen. Die Plattform sei deshalb schon 24 Stunden nach ihrer Implementierung einsatzbereit.

Für die meisten dieser Intelligence-Plattformen sind solche Zusatzmodule wie jenes von Blackscore verfügbar. So auch für das in Österreich angekaufte Penlink, hinter dem sich das Tool des israelischen Unternehmens Cobwebs(öffnet im neuen Fenster) verbirgt. Die zehn Lizenzen für das Wiener Innenministerium bedeuten zehn Avatare, die ein Administrator steuert. Diese Avatare werden für verdeckte Ermittlungen in sozialen Netzwerken eingesetzt.

"Tiefenanalyse und kollektive Intelligence rund um Großereignisse" stammen einfach von den Avataren – und die sind nichts anderes als von KI-Agenten gesteuerte Fake-Accounts. Die "Ermittlungsinstrumente" wiederum werden entsprechend den jeweiligen nationalen Gegebenheiten weltweit zum Social Engineering, zur Manipulation der Öffentlichkeit und zur Unterdrückung Oppositioneller eingesetzt.


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