Abo
  • IT-Karriere:

ISS: Lasst eine Blume blühen!

Blumen für die Astronauten: Auf der ISS ist erstmals eine Blume aufgeblüht. Sie dient allerdings nicht zur Dekoration, sondern wurde zu Forschungszwecken gezogen. Beinahe wäre das schiefgegangen.

Artikel veröffentlicht am ,
Blume vor Weltraum: in schlechtem Zustand übernommen
Blume vor Weltraum: in schlechtem Zustand übernommen (Bild: Scott Kelly/Nasa)

Die Sensation ist perfekt: "Ja, es gibt andere Lebensformen im All", twitterte US-Astronaut Scott Kelly. Allerdings hat er kein außerirdisches Leben auf einem fremden Planeten entdeckt, sondern die erste außerirdische Blume zum Blühen gebracht.

Stellenmarkt
  1. BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Berlin
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Die Blume ist Teil des Veggie-Programms der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa). Dessen Ziel ist, zu erforschen, wie Pflanzen in weitgehender Schwerelosigkeit gedeihen. In einem kleinen Gewächshaus auf der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) zieht die Besatzung Pflanzen.

Kelly gießt wie daheim

Dazu gehört eine orange Zinnie, die gerade erblüht ist. Das hat sie Scott Kelly zu verdanken. Der US-Astronaut kümmert sich seit Mitte Dezember um die Blume. Allerdings hatte er sie von seinem Vorgänger Kjell Lindgren in schlechtem Zustand übernommen. Scott wich dann von der strengen Bewässerungsroutine ab und goss nach Bedarf - "so wie in meinem Garten". Das war das Erfolgsrezept: Die Zinnie hat sich erholt und blüht.

2014 hatte die Nasa das Minigewächshaus auf die Station geschickt. Zuerst züchteten die Astronauten dort Salat. Die ersten Pflanzen, die sie dort gezogen hatten, mussten sie noch zur Erde zurückschicken. Im August 2015 durften sie ihn erstmals auch essen.

Ziel des Projekts ist, Gemüse unter rotem, blauem und grünem Licht von Leuchtdioden im Weltall zu züchten. Es soll künftig Astronauten auf langen Raumflügen etwa zum Mars als Nahrung dienen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€ + Versand (Vergleichspreis 144,61€ + Versand)
  2. 199€
  3. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 1920X für 209,90€ statt 254,01€ im Vergleich und be...
  4. (u. a. Logitech G502 Proteus Spectrum für 39€ und Nokia 3.2 DS 16 GB für 84,99€ - Bestpreise!)

trust 19. Jan 2016

So dramatisch ist das auch nicht mit den Wellenlängen. Wir holen uns tropische Pflanzen...

chriz.koch 18. Jan 2016

Das wäre mal fortschritt, mit dem Budget hätte NASA wohl schon nen Stützpunkt auf dem...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Funkstandards: Womit funkt das smarte Heim?
Funkstandards
Womit funkt das smarte Heim?

Ob Wohnung oder Haus: Smart soll es bitte sein. Und wenn das nicht von Anfang an klappt, soll die Nachrüstung zum Smart Home so wenig aufwendig wie möglich sein. Dafür kommen vor allem Funklösungen infrage, wir stellen die gebräuchlichsten vor.
Von Jan Rähm

  1. Local Home SDK Google bietet SDK für Smarthomesteuerung im lokalen Netzwerk
  2. GE Smarte Lampe mit 11- bis 13-stufigem Resetverfahren
  3. IoT Smart Homes ohne Internet, geht das? Ja!

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

    •  /