Abo
  • Services:
Anzeige
VW-Autoschlüssel
VW-Autoschlüssel (Bild: kallu/CC BY-SA 2.0/CC-BY-SA 2.0)

Israelische Geheimdienstsmitarbeiter: Volkswagen will vernetzte Autos absichern

VW-Autoschlüssel
VW-Autoschlüssel (Bild: kallu/CC BY-SA 2.0/CC-BY-SA 2.0)

Volkswagen will die IT-Sicherheit im Unternehmen mit einer neuen Tochterfirma verbessern. Bislang war das Unternehmen nicht für einen offensiven Umgang mit dem Thema bekannt - und verließ sich auf "Security by Obscurity".

Volkswagen hat ein firmeninternes Startup gegründet, um die Sicherheit vernetzter Autos zu verbessern. Die neue Firma Cymotive Technologies soll von den Israelis Yuval Diskin, Tsafrir Kats und Tamir Bechor geleitet werden.

Anzeige

Vernetzte Autos sind anfällig für Angriffe, wie der Hack eines Chrysler zeigt. Volkswagen will mit der neuen Firma nun unternehmensintern eigene Sicherheitstechnologien entwickeln. Volkmar Tannenberger, Leiter der Elektrikentwicklung bei VW, sagte: "Auto und Internet wachsen immer mehr zusammen. Um den enormen Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts gerecht werden zu können, ist es erforderlich, dass wir unser Know-How im Bereich der Cybersicherheit systematisch ausbauen, um die Datensicherheit der Fahrzeuge für unsere Kunden konsequent voranzutreiben. Cymotive Technologies bietet dazu eine hervorragende Plattform."

Die drei Leiter des Unternehmens kommen aus Israel, wo Militär, Geheimdienste und der Sicherheitssektor seit Jahren eng verflochten sind. Sie arbeiteten zuvor unter anderem für den israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet. In Israel gibt es zahlreiche Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit. Die Entwickler des Pegasus-Exploit, einer Spionagesoftware für iPhones, kommt ebenfalls aus Israel, genau wie Checkpoint.

Volkswagen glänzt nicht durch Offenheit

Bislang ist VW nicht durch einen offenen, proaktiven Umgang mit Sicherheitslücken aufgefallen. Bereits vor einigen Jahren fanden Sicherheitsforscher Schwachstellen im von VW unter anderem für die ferngesteuerte Türöffnung verwendeten System Megamos Crypto. Das Unternehmen wollte in mehreren, langjährigen Gerichtsverfahren eine Veröffentlichung der Forschungsergebnisse verhindern, unterlag aber letztendlich.

Vor wenigen Wochen präsentierten Sicherheitsforscher erneut eine Sicherheitslücke, die eine Fernöffnung fast aller VW-Modelle aus den vergangenen Jahren ermöglicht. Gegen diese Erkenntnisse ging VW bislang nicht vor.


eye home zur Startseite
Kondom 16. Sep 2016

Super. VW vertraut dem Mossad also mehr als dem BND. Oder bezahlt der Mossad einfach besser?

Neuro-Chef 15. Sep 2016

Deswegen optional, aber sie werden da eh nicht mehr zurückrudern :-(



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PlusServer GmbH, Köln
  2. thyssenkrupp Industrial Solutions AG, Essen
  3. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. SQS Software Quality Systems AG, deutschlandweit, Frankfurt, Köln, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Day of the Tentacle Remastered 4,99€, Grim Fandango Remastered 2,79€, Monkey Island 2...
  2. (u. a. G29 Lenkrad 195,99€, G402 Maus 35,99€, G9333 Headset 121,99€)
  3. (u. a. Receiver ab 38,49€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Cloud Native Con

    Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste

  2. Blizzard

    Heroes of the Storm 2.0 bekommt Besuch aus Diablo

  3. APT29

    Staatshacker nutzen Tors Domain-Fronting

  4. Stellenanzeige

    Netflix führt ausgefeilten Kampf gegen illegale Kopien

  5. Xbox One

    Neue Firmware mit Beam und Erfolgsmonitoring

  6. Samsung

    Neue Gear 360 kann in 4K filmen

  7. DeX im Hands On

    Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

  8. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest

    Samsung setzt auf langgezogenes Display und Bixby

  9. Erazer-Serie

    Medion bringt mehrere Komplett-PCs mit AMDs Ryzen heraus

  10. DJI

    Drohnen sollen ihre Position und ihre ID funken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Scheint so als würde denen das Geld langsam...

    Umaru | 04:17

  2. Re: Wie "sicher" wird der Fingerabdruck gespeichert?

    picaschaf | 02:20

  3. Re: Und nach 1,5 Jahren auch wieder Schrott wegen...

    picaschaf | 02:18

  4. Re: "[...] setzen allerdings durchgehend auf...

    nille02 | 01:52

  5. Re: Ein bisschen hoch der Fingerabrducksensor

    Penske1 | 01:44


  1. 18:40

  2. 18:19

  3. 18:01

  4. 17:43

  5. 17:25

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 17:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel